Duell Hungerecker - Collins

Playoff-Splitter: Kein Sweep in den Eishockey-Topligen DEL und DEL2

Kassel. Nach drei Spieltagen in den Playoffs der deutschen Eishockey-Topligen ist klar: Es wird keinen einzigen Durchmarsch geben, keinen Sweep.

Aktualisiert am 20. März um 10.38 Uhr - So landeten am Sonntag in den DEL2-Viertelfinals neben den Löwen Frankfurt auch Hauptrunden-Primus SC Riessersee und in der Abstiegsrunde der SC Freiburg ihre ersten Siege. Weitere Playoff-Splitter:

Torflut ebbt ab: Es wird ernster in den K.o.-Runden, die Teams besinnen sich mehr und mehr auf verstärkte Defensivarbeit, die Torflut ebbt langsam ab. Am ersten Spieltag waren es noch sensationelle 33 Treffer in vier Spielen, am Freitag dann 25 und am Sonntag „nur noch“ 19.

Strafen häufen sich: Bessere Defensive bedeutet auch härteren Kampf weit über die erlaubten Grenzen hinaus. Am Sonntag gab es im Viertelfinale insgesamt 278 Strafminuten, im Schnitt also 46,3 Minuten pro Spiel. Die meisten, nämlich 81, beim 3:0 des ESV Kaufbeuren gegen die Roten Teufel aus Bad Nauheim.

Fünf Ausschlüsse: Gleich fünf Akteure schlugen derart über die Stränge, dass sie nach Spieldauer-Disziplinarstrafen frühzeitig ausgeschlossen wurden. Einer von ihnen war der Garmischer Andreas Driendl, eben erst als Spieler des Jahres nach der Hauptrunde ausgezeichnet.

Specialteams gefordert: Gerade in den K.o.-Runden stehen die Specialteams besonders im Blickpunkt. Bestes Powerplay-Team derzeit sind die Löwen Frankfurt mit 35,7 Prozent Erfolgsquote, gefolgt von den Kassel Huskies mit 23,1 Prozent. Kurios: Ausgerechnet Titelaspirant Bietigheim schwächelt gegen Heilbronn, auch weil in 19 Überzahlsituationen noch kein einziger Treffer gelang.

In Unterzahl ist Heilbronn mit 92 Prozent spitze, Frankfurt (76,9) ist Sechster, Kassel (64,3) Letzter.

Fünf Tore für Heilbronn: Justin Kirsch

Topscorer-Duo: Völlig überraschend kommen die beiden besten Punktesammler aus Crimmitschau. Patrick Pohl (4 Tore + 4 Vorlagen) und Jordan Knackstedt (2+6) führen die Rangliste mit jeweils acht Punkten an. Dahinter folgen der Heilbronner Ex-Husky Justin Kirsch (5+2=7) und der aktuelle Kasseler Goldhelm Braden Pimm (2+5=7).

Ein Blick in die DEL: Im Oberhaus-Duell Ingolstadt – Mannheim (Stand 1:2) stehen zwei Cracks mit Kassel-Bezug im Fokus. Adler Phil Hungerecker wurde am Freitag nach acht Minuten von Fabio Wagner hart und unfair, aber ungestraft am Kopf getroffen, musste in der Kabine aufgepäppelt werden. Doch der 23-Jährige kam wieder und bereitete nach 84 Minuten mit tollem Konter das Mannheimer 3:2-Siegtor Daniel Sparres vor.

Siegtreffer für Ingolstadt: Mike Collins

Am Sonntag dann traf Hungerecker zum 1:1. Ingolstadts ersten Sieg aber sicherte Ex-Husky Mike Collins – nach 73 Minuten.

Rubriklistenbild: © Koch/nh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.