München führt nur noch knapp

Playoffs: MacQueen rettet Eisbären Berlin - Bietigheim DEL2-Meister

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Da wird gefeiert. Die Spieler der Eisbären Berlin freuen sich nach dem Sieg über München. In der Serie steht es nun nur noch 3:2 für die Münchner.

München/Garmisch-Partenkirchen. Die Meisterfeier im deutschen Eishockey ist vertagt: Der EHC Red Bull München hat auf dem Weg zum Titel-Hattrick seinen ersten Matchball vergeben.

Der Titelverteidiger unterlag im dramatischen fünften von maximal sieben Spielen der Finalserie den Eisbären Berlin zum zweiten Mal auf eigenem Eis und liegt nach dem 5:6 (1:3, 1:1, 3:1, 0:1) nach Verlängerung nur noch mit 3:2 Siegen in Führung.

Den entscheidenden Treffer in einer packenden Partie erzielte Jamie MacQueen nach 1:16 Minuten in der Overtime – nach Videobeweis. Allerdings können die Roten Bullen die dritte Meisterschaft nacheinander schon morgen (19.30 Uhr/Sport1 und Telekom Sport) mit dem dritten Auswärtssieg der Serie in Berlin klarmachen.

Nach Treffern von Rankel (7.), Thomas Oppenheimer (13.) MacQueen (18.) sowie Brooks Macek (15.) lagen die Berliner nach dem ersten Drittel überraschend 3:1 in Führung. Vor 6142 Zuschauern in der ausverkauften Olympia-Eishalle konnte Mads Christensen (26.) danach für die fehlerhaften und inkonsequenten Münchner verkürzen, Berlin aber erhöhte erneut durch Rankel (39.).

Im Schlussdrittel glichen Macek (42.) und Jon Matsumoto (48.) in Überzahl für die Gastgeber schnell aus, doch Berlin konterte nur 20 Sekunden später durch James Sheppard per Penalty (48.). Nach dem Ausgleich durch Keith Aucoin (55.) ging es in die Overtime.

Die Eisbären wären erst die zweite Mannschaft in der Geschichte der DEL, die eine Playoff-Serie nach einem 1:3-Rückstand noch gewinnt. Im Viertelfinale 2008 war dies den Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters gelungen. Ein mögliches siebtes Spiel fände am Donnerstag wieder in München statt.

DEL2: Steelers feiern nach 2:0

Gefeiert werden darf bereits in Bietigheim. Die Steelers gewannen das fünfte Spiel der Finalserie in der DEL 2 beim SC Riessersee mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) und schafften so frühzeitig den Titelgewinn. Mit dem 4:1 in der Serie setzte sich die Mannschaft des scheidenden Trainers Kevin Gaudet überraschend deutlich gegen den Hauptrunden-Ersten durch. Benjamin Zientek (5.) und Shawn Weller (21.) erzielten am Sonntag die Tore für die Gäste.

Die Bietigheimer haben den Titel zuletzt 2015 gewonnen. 2016 verloren sie in der Finalserie gegen die Kassel Huskies.

Alle Ergebnisse der Playoffs und Playdowns der DEL2 haben wir in dieser Übersicht zusammengefasst. (dpa/frz)

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