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Pleite in Frankfurt: Schmerzhafter Lernprozess für die Huskies

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Von: Frank Ziemke

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Frankfurt. Auch in Frankfurt können sie feiern. Das mussten sie anerkennen, die Eishockeyspieler der Kassel Huskies. So wie sie vorher die sportliche Überlegenheit der Löwen anerkennen mussten.

Und so zollte mancher Spieler der Gäste, als er endgültig das Eis verließ, den Gastgeber Respekt und applaudierte in Richtung des Gegners und seiner Fans. Die Löwen feierten unterdessen ihren Erfolg im ersten Hessencup mit La Ola und "We are the Champions".

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Es war im Rückspiel eine ganz klare Angelegenheit. 10:1 für Frankfurt. Das war nicht unbedingt zu erwarten nach dem knappen 3:5 im Hinspiel. "Damit haben wir nicht gerechnet", gestand auch Huskies-Trainer Milan Mokros, dass die Nordhessen überrascht, ja regelrecht überrumpelt waren von der Stärke der Südhessen.

 "Deren Neuzugänge haben gestochen", sagt Mokros. Allen voran der dreifache Torschütze Simon Bark, der die Huskies-Defensive immer wieder vor riesige Probleme stellte. Spätestens nach dem Treffer zum 3:0 durch Paul Knihs in der 13. Minute waren die Gäste dann auch deutlich sichtbar verunsichert. "Wir waren hektisch und unkontrolliert, vor allem im eigenen Drittel", stellte Mokros enttäuscht fest, der die Partie als "Lernprozess" für seine Mannschaft bezeichnete.

So war der

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Der war in jeder Beziehung schmerzhaft. Weil es am Ende tatsächlich zweistellig wurde. Weil die Löwen ihren Gegner beim zehnten Treffer auch noch in Unterzahl düpierten. Und weil es in den einigen Raufereien ziemlich hart wurde für die Gäste. Für die Huskies diente das Derby beim Regionalligisten auch als ernsthafter Test für das Spitzenspiel in der Hessenliga gegen Mainz. Der ging gründlich daneben.

Mokros ist zwar überzeugt, dass die Löwen ein ganz anderes Kaliber darstellten als es die Mainzer sein werden, doch der Trainer weiß auch, dass seine Spieler einige Lehren aus der Pleite ziehen müssen. "Vor allem", sagt er, "werden wir deutlich kühleren Kopf bewahren müssen." Am Sonntag besteht für die Huskies Gelegenheit, wieder Selbstvertrauen zu tanken. Um 17 Uhr geht es in der Hessenliga gegen den die Ice Devils Bad Nauheim. (frz)

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