1. Startseite
  2. Sport
  3. Kassel Huskies

Plötzlich eine neue Herausforderung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michaela Streuff

Kommentare

null
Julian Meyer

Kassel. Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei: Dieses Motto gilt am Sonntag auch für die Kassel Huskies. Zum dritten Mal müssen sie in dieser Saison auswärts ran. Nun heißt der Gegner nicht Ice Devils Bad Nauheim oder EG Diez Limburg, sondern Rote Teufel Bad Nauheim. Erstes Bully gegen die 1b im Colonel-Knight-Stadion ist bereits um 12 Uhr.

13:3 und 13:2 lauteten die bisherigen Ergebnisse der Schlittenhunde auf fremden Eis. Da liegt die Vermutung nahe, es könnte auch gegen den Tabellenneunten (neun Punkte aus zehn Spielen, 38:64 Tore) eine klare Angelegenheit werden.

Doch: Die Gastgeber haben personell nachgebessert. Mit Martin Flemming (39), Martin Williams (35) und Martin Prada (43) stehen nun gleich drei Oldies mit DEL- und Zweitliga-Erfahrung in den Reihen der Roten Teufel. Außerdem stoßen einige Spieler aus dem Junioren-Team zur 1b hinzu, das sich gerade erst das Ticket zur Endrunden-Teilnahme um die Deutsche Meisterschaft in der Junioren-Bundesliga sicherte.

Huskies-Trainer Milan Mokros ist gewarnt: „Wir hatten Wiesbaden und Mainz auf unserer Rechnung, aber nicht diese Mannschaft. Mit ihren Neuverpflichtungen, sofern sie spielberechtigt sind, schätze ich sie sogar stärker ein als Mainz. Das ist eine richtige Herausforderung“, sagt er.

Ähnlich sieht das auch Julian Meyer. Der 22-Jährige wird für die Huskies im Tor stehen, als zweiter Schlussmann reist Kevin Keßler mit nach Bad Nauheim. „Es wird sicherlich kein Spaziergang“, schätzt Meyer die Situation ein und ergänzt: „Mit Blick auf das Spiel gegen Mainz am nächsten Sonntag hilft uns ein stärkerer Gegner als es beispielsweise Pohlheim oder Darmstadt waren mehr.“

Fans reisen mit

Die Huskies setzen dabei auf fremden Eis vor allem auf die Unterstützung ihrer Anhänger. Mit mindestens neun Reisebussen werden die Nordhessen sich auf die Reise nach Mittelhessen machen. „Das gibt bestimmt wieder ein Heimspiel-Feeling“, freut sich Meyer schon jetzt. Er würde gern zu Null spielen – nicht zuletzt, um Selbstvertrauen für die Partie gegen die Wölfe zu tanken. Denn auch wenn die Aufgabe gegen die Roten Teufel schwieriger werden könnte als zunächst vermutet, gehen die Gedanken schon weiter. Auf den 27. Februar, wenn die bislang ebenfalls ungeschlagenen Mainzer in der Kasseler Eissporthalle antreten. „Wir freuen uns natürlich alle auf dieses Spiel, dürfen aber auch nicht vergessen, dass danach noch drei weitere Partien anstehen.“

Rückspiel am 26. März

Unter anderem das Rückspiel gegen die Roten Teufel auf heimischem Eis. Und zwar im letzten Saisonspiel am 26. März – dann, wenn die Fans so gern den Aufstieg feiern würden.

Von Michaela Streuff

Auch interessant

Kommentare