Eishockey

Rico Rossi: Rückkehr nach Kassel mit Stolz und Optimismus

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Rico Rossi, Ex-Kasseler in Dresden

Erst ging es mit dem Abschied dann doch ganz schnell, nun kommt er viel früher als erwartet schon wieder zurück: Rico Rossi kommt am Sonntag (18.30 Uhr) mit Dresden zu den Huskies. 

Es war ein Abschied auf Raten, eine Trennung, die sich über Monate hinzog. Rico Rossi war weiterhin ein Husky, seine Arbeit als Trainer und Sportlicher Leiter aber leisteten längst schon andere. Nun jedoch ging es ruckzuck: „Am Montag hatten wir den ersten Kontakt, am Mittwochabend war alles unterschrieben“, berichtet Rossi über seine nun endgültige Trennung vom Kasseler Eishockey-Zweitligisten und seinen Neubeginn beim Ligarivalen Dresden. „Aber dass ich so schnell wieder nach Kassel zurückkehren werde, das habe ich nicht gedacht“, erklärt Rossi und lacht. Schon an diesem Sonntag um 18.30 Uhr wird er mit den Eislöwen bei den Huskies zu Gast sein.

„Das wird ein sehr emotionaler Tag“, weiß der Trainer. Das Wichtigste aber für ihn ist: „Ich freue mich, dass ich wieder arbeiten kann.“ In einer tollen Stadt und einem Umfeld mit Potenzial. Zu denen, die Dresden empfohlen haben, gehörte auch sein Freund Bill Stewart, der 2016/17 die Eislöwen betreut hat.

Seine Premiere hatte Rossi am Freitagabend ausgerechnet im Sachsenderby der Dresdner gegen Crimmitschau – „das ist wie Kassel gegen Frankfurt“. Und in die Eissporthalle werde er stolz zurückkehren, „denn ich hatte fünf gute Jahre hier. Wir waren Meister und mit mir als Trainer waren wir immer in den Playoffs“, sagt Rossi.

Der Coach hat seinen neuen Job voller Optimismus angetreten – obwohl die Eislöwen in den ersten vier Spielen ohne Sieg geblieben waren. Aber: Gegen Landshut (1:2 n.V.), in Bad Tölz (4:5) und gegen Kaufbeuren (1:2 n.V.) entschied jeweils nur ein Treffer, allein das 1:7 in Freiburg war deutlich. Rossi sagt daher: „Wir haben ein starkes Team auf dem Papier, das müssen die Jungs jetzt aber auf dem Eis bestätigen.“ Das sei vor allem eine Frage des Selbstvertrauens, „viele Spiele werden im Kopf entschieden“.

Und: „Ich bin so lange im Geschäft, dass ich überall alte Bekannte treffe, wo ich hinkomme.“ In Dresden sind das insbesondere die Ex-Kasseler Florian Proske, Steve Hanusch, René Kramer, Toni Ritter und Thomas Pielmeier. Aber: „Auch die Huskies sind eine starke Truppe. Spielen sehen habe ich sie allerdings noch nicht“, sagt Rossi – und ist genauso gespannt auf das Duell wie sein Nachfolger. „Auch für die ,alten’ Huskies-Spieler wird das eine spezielle Partie“, weiß Tim Kehler. Und betont: „Ich freue mich für Rico, dass er arbeiten kann. Er war einige Jahre gut und wichtig für die Huskies.“

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