Huskies-Rückkehrer Adriano Carciola: „Duell mit den Löwen ist ein Hammer“

Zurück im Huskies-Trikot: Adriano Carciola mit der Nummer 29. Archivfoto: Fischer/nh

Kassel. Ein Kasseler Junge ist heimgekehrt - schon zum dritten Mal: Adriano Carciola trägt wieder das Trikot der Huskies und ist stolz darauf.

185 Spiele hat er seit 2005 bei den Nordhessen bestritten, unterbrochen durch Aufenthalte in Dresden, Hannover und Crimmitschau (2007 - 2011), in Heilbronn (2001 - 2014) und nun in Ravensburg.

Dass er ausgerechnet am Freitag beim 4:1-Erfolg in Crimmitschau und am Sonntag um 18.30 Uhr im Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt erstmals wieder als Husky auftritt, hat besondere Brisanz. Zumal Carciola beim Erfolg in Sachsen sogleich im Fokus stand: Zum 1:1 durch Braden Pimm leistete er gemeinsam mit Manuel Klinge die Vorarbeit, in der 33. Minute scheiterte er mit einem Penalty an Torwart Schroth. Ein kurzes Interview:

Herr Carciola, das ging nun aber schnell mit dem Wiedersehen hier...

Adriano Carciola: Ja, das hatte ich so auch nicht erwartet. Auch wenn ich in Ravensburg, wie jetzt auch hier in Kassel, einen Vertrag nur bis zum Ende dieser Saison hatte.

Wie sind sie in der Mannschaft aufgenommen worden? 

Carciola: Gut, klar. Die meisten Jungs kenne ich ja noch und die Neuen werde ich rasch kennenlernen. Es war schon ein wenig wie ein Heimkommen. Es hat sich so viel ja nicht verändert in den wenigen Monaten.

Was denn? 

Carciola: Mit Michael Führer haben die Huskies einen neuen Physiotherapeuten. Und ich musste mir einen neuen Platz in der Kabine suchen. (lacht) Da konnte ich Feo Boiarchinov und Drew MacKenzie beim Training am Donnerstag gleich kennenlernen.

Erst die Partie in Crimmitschau, wo sie einst gespielt haben, und am Sonntag gleich das Hessenderby - besser geht’s nicht zum Einstand? 

Carciola: Klasse, oder?! Vor allem das Duell mit den Löwen ist gleich ein Hammer. Diese Derbys sind immer etwas Besonderes, und auch diesmal wird es auf jeden Fall wieder ein geiles Spiel.

Sind Sie denn von ihren Eltern in der Trattoria schon verwöhnt worden? 

Carciola: Klar. Meine Mutter hat mir natürlich eine meiner Leibspeisen gekocht: Pasta fagioli. Das sind Nudeln mit Bohnen und Karotten auf sizilianische Art.

Ein Wort noch zu ihrem Bruder Fabio, den Ravensburg freigestellt hat. Wird er auch wieder ein Husky? 

Carciola: Eher nicht, schließlich hat er Haus und Familie in Augsburg. Mein letzter Stand ist, dass er sich nun erst einmal in Sonthofen fithalten wird.

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