Trainer Tim Kehler zufrieden mit der ersten Trainingswoche

Kassel Huskies: Shevyrin bleibt Kapitän, Kader noch nicht komplett

Viel zu tun: Huskies-Trainer Tim Kehler.
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Viel zu tun: Huskies-Trainer Tim Kehler.

„Es herrscht große Freude und positive Aufregung darüber, dass wir endlich wieder auf dem Eis stehen dürfen. Nach der langen Pause wissen wir alle umso mehr zu schätzen, dass es wieder losgeht.“ Und Huskies-Trainer Tim Kehler ist bestens gelaunt.

Die erste Trainingswoche mit den Kassel Huskies neigt sich dem Ende entgegen. Das Kennenlernen hat die neuformierte Eishockeymannschaft Mannschaft hinter sich.

Endlich geht es wieder um Arbeit auf dem Eis, das System einzustudieren, um Umschaltspiel, Forechecking und Passwege. Und irgendwie sind die Huskies auch gleich wieder mittendrin im Vorbereitungsalltag auf die neue DEL2-Saison. Denn schon am morgigen Freitag steht das erste Testspiel auf dem Programm: Ab 19.30 Uhr ist mit den Bietigheim Steelers ein Aufstiegskonkurrent zu Gast in der Eissporthalle, allerdings findet die Partie vor leeren Rängen statt.

Für Kehler und seinen neuen Assistenten Casey Fratkin ist es die erste Gelegenheit, das Team im Spiel zu erleben. Kehler sagt: „Wir stehen am Anfang der Vorbereitung, es wird sicher Fehler auf beiden Seiten geben. Aber für uns bietet sich die Chance, Mitschnitte für das Videocoaching aufzunehmen.“ Ansonsten geht’s vor allem ums Ausprobieren. Wer harmoniert mit wem am besten? Welche personellen Optionen bieten sich an?

Einige Entscheidungen aber sind bereits gefallen: Das C des Kapitäns trägt weiterhin Denis Shevyrin auf der Brust. Bei den Torhütern wird Jerry Kuhn als Nummer eins in die Saison gehen, „Leon Hungerecker aber wird mehr Einsätze erhalten als zuletzt“, erklärt Kehler. Ab Montag wird Torwarttrainer Antti Ore für eine Woche vor Ort sein, um mit dem Gespann zu arbeiten. Als dritter Torhüter steht Ennio Albrecht bereit vom Oberliga-Kooperationspartner Herford (20), der 2014/15 auch das Trikot der Eishockey-Jugend Kassel trug.

Personell dürfte sich indes sowohl in der Defensive als auch in der auch Offensive noch etwas tun, wie Kehler andeutet. „Mit Derek Dinger und Marco Müller sind zwei Spieler mit uns auf dem Eis, die noch keinen neuen Vertrag unterschrieben haben. Sie waren ein sehr wichtiger Teil unseres Teams in der Vergangenheit und präsentieren sich in überragender Verfassung“, sagt Kehler.

Klingt, als ob da womöglich bald noch Unterschriften folgen könnten. Sechs Verteidiger stehen derzeit im Kader, „sieben, vielleicht auch acht“, so Kehler, sollten es aber sein. Noch nicht in Kassel ist indes Troy Rutkowski. „Seine Frau steht kurz vor der Geburt des ersten Kindes. Er wird nach der Entbindung zum Team stoßen“, erklärt der Coach.

Auch im Sturm deuten sich noch Zugänge an. So wird Michael Burns, der Bruder von Husky Nathan, ab nächster Woche mit der Mannschaft trainieren. Er kann sich über einen Probevertrag empfehlen. Außerdem könnten die Huskies noch Zuwachs aus der DEL bekommen. Das Oberhaus hat seinen Saisonstart ja vorerst wohl auf Mitte Dezember verschoben. „Manuel Klinge führt gerade viele Gespräche, damit wir das bestmögliche Team aufs Eis bringen“, sagt Kehler.

(Von Michaela Streuff)

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