Kasseler heute nach Dresden, Sonntag kommt Bremerhaven

Zwei Spitzenspiele: Sogar Platz eins ist drin für die Huskies

Zum Wiedersehen nach Dresden: Ex-Eislöwe Hugo Boisvert (li.) mit Mathias Müller. Foto:  Fischer

Kassel. Der Blick auf die Tabelle lässt Huskies-Fans hoffen: Wenn es optimal läuft, dann können die Kasseler am Wochenende die Tabellenführung in der DEL2 übernehmen.

„Das wäre aber eine ganz sensationelle Entwicklung“, sagt Co-Trainer Hugo Boisvert, denn die Nordhessen stehen in zwei Topspielen vor ganz hohen Hürden: Am heutigen Freitag treten sie bei den fünftplatzierten Eislöwen in Dresden an (19.30 Uhr), am Sonntag dann empfangen sie um 17 Uhr den aktuellen Spitzenreiter Bremerhaven in der Eissporthalle.

Gegner 1: Dresden  

Zwischenstände der Partie finden Sie auf www.kassel-live.de.

Im ersten Duell in Dresden führten die Huskies 3:1 – bis zur 52. Minute. Dann erst schossen Ex-Husky Petr Macholda und Mark Cullen (17 Sekunden vor Schluss) die Eislöwen noch in die Verlängerung und schließlich zum 4:3-Erfolg nach Penalties. „Damals haben wir super gespielt, aber nicht bis zum Schluss durchgehalten. Diesmal müssen wir über 60 Minuten durchziehen und mit Herz und physischer Präsenz dem technisch starken Dresdener Team Paroli bieten“, sagt Ex-Eislöwe Boisvert.

Die Sachsen stehen unter Druck: Nach zuvor sieben Siegen in Serie haben sie die letzten drei Spiele verloren. Bei Meister Bietigheim nur knapp (5:6), auf eigenem Eis aber deutlich gegen Riessersee (3:7) und 3:4 n.V gegen Frankfurt.

Gegner 2: Bremerhaven 

Gegen den Vizemeister gab’s bislang stets aufregende Duelle mit Gänsehaut-Garantie. Das letzte am 18. September gewannen die Huskies 6:5 – nach Penaltyschießen. Und ähnlich wie Dresden sind auch die Fischtown Pinguins nach zuvor sechs Siegen hintereinander zuletzt in Rosenheim (2:4) und Ravensburg (1:6) leer ausgegangen.

Die Stärken der Huskies 

Die Specialteams in Über- und Unterzahl funktionieren, die Defensive ließ in drei Spielen zuletzt nur insgesamt vier Gegentore zu. Super! Und: 20 Punkte aus acht Spielen lassen auf die Krönung des goldenen Oktobers hoffen.

Das sind Baustellen 

Hugo Boisvert und Chefcoach Rico Rossi sehen bei den Huskies noch viel Luft nach oben. Zum Beispiel bei den Bullys. Nur der überragende Taylor Carnevale (59,43 %) und Austin Wycisk (55,49 %) haben eine positive Quote. „Die Anspiele sind nicht leicht zu trainieren, weil der Erfolg auch von der Technik des Puck einwerfenden Linienrichters abhängt“, sagt Ex-Mittelstürmer Boisvert. „Aber wir arbeiten daran.“ Was ihm auffiel: „Oft sind wir im ersten Drittel weitaus erfolgreicher beim Bully als später. Wir suchen noch nach den Gründen für dieses Nachlassen.“

Das Personal 

Bis auf Thomas Merl (Handverletzung) und Marco Müller (Knie) sind wohl alle Kasseler fit. Die Trainer planten am Donnerstag zunächst auch einmal alle Förderlizenzler (Lennart Palausch, Kevin Maginot, Dorian Saeftel und Florian Proske) fürs Wochenende ein.

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