Huskies gastieren Freitag in Frankfurt, Sonntag kommt Tabellenführer Bietigheim

Mit Spaß und Schwung in Spitzenspiele: Huskies vor spannendem Wochenende

Ob sie auch heute wieder die Raupe machen? Michi Christ führt den Huskies-Jubel nach dem letzten 2:1 gegen die Löwen an. Ihm folgen Mathias Müller und Markus Keller. Foto: Fischer

Kassel. Rico Rossi schwärmt: „Es wird spannend. Es wird großartig. Es wird eine richtige Herausforderung. Es sind die Spiele, die du als Spieler und Trainer besonders liebst.“

Wenn schon der Blick auf die Tabelle der DEL2 alles sagt. Wenn der Dritte zum Zweiten reist und zwei Tage später der Dritte den Spitzenreiter empfängt, spätestens dann ist klar: Dem Dritten steht ein aufregendes Wochenende bevor – und das sind die Kassel Huskies.

Ihre Aufgaben haben es in sich: Freitagabend gastieren sie bei den Löwen Frankfurt (19.30 Uhr), am Sonntag kommen die Steelers aus Bietigheim (18 Uhr, Eissporthalle) – zwei Spitzenspiele in 48 Stunden. Es ist das Super-Wochenende für die Huskies. Ein Überblick.

Derbykönige bei Hessens Nummer eins 

Über diese Paarung brauchen eigentlich keine Worte mehr verloren werden. Die Huskies können Derby, haben alle vier bisherigen Partien gegen Frankfurt und Bad Nauheim für sich entschieden. Kurzum: Sie sind die Derbykönige Hessens. Die Frankfurter sind das genaue Gegenteil: Sie haben alle Derbys gegen Huskies und die Roten Teufel in dieser Saison verloren. Rossi erklärt: „Wir brauchen einen guten Start wie am Sonntag gegen Ravensburg. Wir müssen unsere Emotionen im Griff behalten, konzentriert bleiben.“

Denn die Löwen haben einen Lauf – mal abgesehen von der Heimniederlage im letzten Spiel gegen Kaufbeuren (2:3 nach Verlängerung). Denn zuvor setzten sie mit dem 8:2-Kantersieg gegen Rosenheim und einem 3:2-Sieg ebenfalls nach Verlängerung in der Festung Egetrans-Arena in Bietigheim zwei Ausrufezeichen. Die Folge: Die Südhessen grüßen von Tabellenplatz zwei mit fünf Punkten Vorsprung (52) auf die Huskies (47). „Es ist eine Kopfsache. Wenn wir frei aufspielen, dann ist der Spaß da“, sagt Rossi, der heute vier Spieler ersetzen muss: Die Verteidiger Esa Lehikoinen und Dorian Saeftel fehlen weiterhin verletzt, zum Lazarett gesellt sich nun auch Feodor Boiarchinov. „Er wird mindestens dieses Wochenende fehlen“, erklärt der Coach. Verteidiger Marco Müller muss nach seiner dritten großen Strafe gegen Ravensburg ein Spiel aussetzen.

Immerhin: Neuzugang Steve Hanusch hat in den ersten Trainingseinheiten einen guten Eindruck hinterlassen. „Er hat sich schnell integriert, kannte schon fünf, sechs Spieler. Das hat geholfen. Steve hat ein gutes technisches Niveau. einen starken Schuss und bringt Ruhe ins Spiel“, charakterisiert Rossi den ehemaligen Krefelder. Eine Hauptaufgabe des 26-Jährigen: „Er wird im Powerplay eine wichtige Rolle übernehmen“, kündigt der Coach an.

Wiedergutmachung gegen die Steelers 

Zwei Spiele, 14 Gegentore bei nur zwei eigenen Treffern, null Punkte: Die Bilanz der Huskies gegen die Steelers in dieser Saison ist klar ausbaufähig. „Wir haben zwei empfindliche Niederlagen kassiert. Es wird auch am Sonntag verdammt hart“, prophezeit der Kasseler Coach. „Die Steelers haben das beste Team der Liga mit vielen Veteranen.“

Aber: Die bisherige Saison hat auch gezeigt: Der aktuelle Vizemeister ist schlagbar. Von den vergangenen fünf Spielen verloren die Steelers drei – unter anderem am Sonntag 2:3 bei Aufsteiger Bayreuth.

Doch erstmal liegt der Fokus auf Frankfurt – auch wenn Rossi die Gedanken an Sonntag nicht ganz abschütteln kann. „Wenn wir bei den Löwen einen Sieg mitnehmen, gibt uns das zusätzliches Selbstvertrauen für Sonntag.“

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