Spieler des Tages: Patrick Klöpper

Erstmals mit Dreierpack in der Profikarriere: Patrick Klöpper. Foto: Schachtschneider/nh

Es wäre die Krönung seines famosen Auftritts gewesen. 41,7 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung lief Patrick Klöpper allein auf Torwart Mikko Rämö zu, scheiterte mit seinem Penalty aber am starken Finnen.

„Meine Täuschung hat nicht geklappt, das war nicht gut gemacht“, räumte der Huskies-Stürmer ein und trauerte „dem verpassten i-Tpfelchen“ nach.

Immerhin: Im Penaltyschießen siegten die Kasseler dann doch noch und Klöpper konnte sich als Spieler des Tages freuen. Drei Tore in einem Spiel – „das habe ich als Profi noch nie geschafft“. Und, klar, der von Stefan Della Rovere besorgte Puck bekommt einen Ehrenplatz daheim.

Daheim, das ist bei seiner Freundin in Krefeld. In der Seidenstadt beim ruhmreichen KEV hatte der in Duisburg geborene Klöpper auch als Kind seine Eishockeykarriere begonnen. Daheim, das darf gern aber auch Kassel werden, „denn es gefällt mir im Team und in der Stadt super. Ich würde gern bleiben“, sagt „Klöppi“. Und ist heilfroh, „dass Alex Lambacher und ich endlich einmal nicht nur gut gespielt, sondern es auch mit Toren und Vorlagen auf den Spielbericht geschafft haben“. Viel zu oft haben sie zuvor bereits „beste Chancen liegen gelassen“.

Eines aber bleibt auch dem flinken Flitzer Klöpper ein Rätsel: „Wir haben es als Mannschaft schon wieder nicht geschafft, gegen ein Team wie die Tölzer hart, schnell und läuferisch dominant zu spielen. So, wie wir es uns fest vorgenommen hatten.“

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