Eishockey-Nachwuchs der Kassel Huskies gleich im Hessenderby gefordert

EJK startet in die Saison

Am Wochenende geht es endlich los: Die Teams der Eishockeyjugend Kassel steht der Saisonstart an. Gleich zu Beginn hält der Spielplan für das DNL II-Team das Hessenderby gegen Frankfurt bereit. Foto:  dpa

Kassel. 150 Spiele stehen für die zwei Senioren- und sechs Nachwuchsteams der Eishockeyjugend Kassel (EJK) auf dem Programm. Am Samstag beginnt die Saison gleich mit einem echten Kracher: Morgens messen sich die Nachwuchs-Puckjäger beim Herkules-Kaskadenlauf, ab 12 Uhr empfängt das DNL II-Team die Löwen aus Frankfurt zum ersten Hessenderby der Saison in der Eissporthalle. Zuschauer sind herzlich willkommen, im Anschluss an die Partie findet eine kleine Saisoneröffnungsfeier für die Mitglieder statt.

„Im Vergleich zur vergangenen Saison gibt es einige Veränderungen in der Ligenstruktur“, sagt EJK-Chefcoach Milan Morkos, der in seine 19. Sasion bei der Eishockeyjugend geht. Knaben und Kleinschüler etwa treten nicht wie zuletzt in den NRW-Ligen an, sondern haben sich – weil auch die übrigen hessischen Vereine diese Variante gewählt haben – neben der HEV-Pflichtrunde der Westgruppe des Deutschen Eishockeyverbandes (DEB) angeschlossen.

Neue Wettkampferfahrungen sollen auch die Jüngsten – die U8 und die U10-Bambini-Mannschaft – sammeln. Sie werden zusätzlich zu den Turnieren des Hessischen Eishockeyverbandes als Gastmannschaft bei diversen Turnieren in ganz Deutschland teilnehmen. „So können sie andere Gegner kennenlernen, was ganz wichtig für die Ausbildung ist“, erläutert Mokros. Die Förderung junger Talente ist es ohnehin, die ihm am Herzen liegt: Mit der Laufschule und Kooperationen mit Kindertagesstätten und ersten Schulklassen möchte die EJK neue Kinder anwerben. „Das wird immer schwieriger und Kassel ist kein Verein, zu dem Spielerinnen und Spieler aus anderen Städten wechseln. Wir müssen unsere Jungs und Mädchen selbst ausbilden.“ Darauf liege die erste Priorität. Traditionell gehöre es auch zum Konzept, dass jüngere Spieler bei den älteren Jahrgängen aushelfen, um sich weiterzuentwickeln.

Dem Saisonauftakt sieht Mokros optimistisch entgegen: „Diesmal war das Eis in Kassel früh aufbereitet, so dass wir schon ein paar Mal trainieren konnten und auf einen guten Start mit vielen Zuschauern hoffen.“ Gleich am Sonntag steht für das DNL II-Team das Rückspiel in Frankfurt an. Für die älteren Jahrgänge hofft Mokros, dass sie jeweils in der oberen Tabellenhälfte beziehungsweise im oberen Tabellendrittel mitspielen können. „Dann wären wir sicher vor dem Abstieg.“

Von Carina Mihr

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