Eishockey: 140 Kinder und Jugendliche in sechs Teams am Start – auch 89ers und Ice Cats legen los

EJK startet wieder in die Saison

Die Pucks liegen schon bereit: Am Wochenende nimmt der Eishockey-Nachwuchs der Kassel Huskies den Ligabetrieb wieder auf. Sportlich lief die Vorbereitung nach Plan. Foto:  dpa

Kassel. Mit 140 Kindern und Jugendlichen in sechs Mannschaften startet die Eishockeyjugend Kassel (EJK) am Wochenende in die Saison. Mit den EJ Kassel 89ers und den Ice Cats kommen dazu noch zwei Senioren-Mannschaften. Sportlich läuft bislang alles nach Plan: Zwar musste das Sommertraining öfter als gedacht in der Halle stattfinden, weil das Wetter nicht mitspielte. „Aber die Kinder und Jugendlichen sind heiß auf die neue Saison und gut vorbereitet“, verspricht Chef-Coach Milan Mokros. Er und sein Team mussten vor der neuen Spielzeit mal wieder viele organisatorische Herausforderungen meistern: „Wir haben noch mal 18 Spiele mehr als in der vergangenen Saison“, erklärt er. „Da müssen Hallenzeiten organisiert, Schiedsrichter und Sanitäter bestellt und Busse und Übernachtungsmöglichkeiten gefunden werden.“

Auch die finanzielle Belastung wird größer. „Ich gehe davon aus, dass wir in dieser Saison 10 000 bis 20 000 Euro mehr benötigen als im letzten Jahr“, sagt Franz X. Spachtholz, Vorsitzender der EJK. „Aber wir stehen gut da, können dank unserer verlässlichen Partner schuldenfrei und mit einer schwarzen Null in die Saison starten.“ Das sei Ergebnis der tollen Teamarbeit. „Von der Strafbankbetreuung bis zur Unterstützung durch die Fanclubs greift da ein Rad ins andere.“

Spachtholz hat eine Art „Generationenvertrag“ bei der EJK eingeführt: Die Seniorenteams müssen sich komplett selbst finanzieren, die älteren Jahrgänge mehr bezahlen als die Kleinsten. „Dieses System können die Mitglieder gut nachvollziehen“, sagt Spachtholz. „Jeder muss bei uns seinen Beitrag leisten. Der Erfolg ist kein Selbstläufer.“

Pünktlich zur neuen Spielzeit hat die EJK einen neuen Kooperationsvertrag mit der Kassel Sport- und Entertainment GmbH (KSE) geschlossen. „Die Zusammenarbeit läuft gut“, sagt Spachtholz. Künftig wolle man auch bei Veranstaltungen noch enger mit den Huskies zusammenarbeiten.

Eine tolle Nachricht gab es vom Deutschen Eishockeybund (DEB): Der hat Kassel im Zertifizierungs-System mit drei Sternen ausgezeichnet. „Das ist eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit“, sagt Mokros. In einem kleinteiligen Katalog gibt der DEB von den Trainingszeiten bis zur Kabinenaufteilung verschiedene Kriterien vor, die die Vereine erfüllen müssen. In der Saison 2015/16 hatte Kassel es nur zu einem Stern gebracht. Die Vorzeichen für die neue Saison stehen also gut.

Von Carina Wagener

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