Kassel Huskies: Sven Valenti - Kapitän mit Knalleffekt

Kassel. Keine Frage, der zweite Auftritt von Sven Valenti als Kapitän der Huskies war einer mit Knalleffekt. Ein Tor, drei Vorlagen, zwei Pfosten-Kracher und am Ende auch noch ein spektakulärer Zusammenprall mit Mitspieler Marek Vorel rückten den 36-Jährigen am Freitag in den Fokus.

Als Mann des Tages aber wollte sich das Urgestein des Kasseler Eishockeys nach dem souveränen 7:2-Erfolg gegen die überforderten Bulldogs aus Unna-Königsborn nicht sehen lassen. "Bei einem solchen Resultat ist das doch kein Thema", sagte Valenti, der derzeit auch eine Ausbildung zum Fachwirt Sport absolviert. Und, ganz Kapitän: "Wir haben das erste Spiel dieser Endrunde ganz ernst genommen, wollten mit vollem Einsatz gegen diesen unangenehmen Gegner unbedingt den ersten Sieg."

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Dieses Ziel wurde nahezu mühelos erreicht. Denn tatsächlich ging Sven Valenti mit dem "C" auf der Brust anstelle des erkrankten Manuel Klinge als "Captain" mit bestem Beispiel voran. Läuferisch eine Augenweide, stets präsent in Defensive wie Offensive, dazu nun auch als vielfältiger Ideengeber vor allem im Duett mit Petr Sikora - der Kaufunger glänzte voller Spiellaune. Und war Trainer Jamie Bartman gelegentlich sogar zu viel unterwegs, agierte mit zuviel Risiko. "Ich habe mich gut gefühlt, hatte Spaß beim Spielen", erläutert Valenti.

7:2 - Huskies starten mit Heimsieg gegen Königsborn in Oberliga-Endrunde

 © Schachtschneider
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Dennoch ging er mit reichlich Kopfschmerzen vom Eis. Denn 160 Sekunden vor dem Ende kollidierte er auf dem Weg vom Eis zur Spielerbank unglücklich mit Marek Vorel, seinem Mitspieler, und kassierte einen harten Ellenbogenaufprall am Kopf. "Eine ganz doofe Situation war das und ganz klar mein Bock. Statt die Scheibe tief zu spielen habe ich rumgeeiert und den Marek nicht gesehen." Dass Gästespieler Sebastian Pigache das Kasseler Missgeschick prompt nutzte und das Puck-Geschenk im Alleingang zum zweiten Unnaer Treffer verwertete, "das war die Höchststrafe für mich", sagt Valenti.

Und muss nun damit rechnen, dass diese Szene mit Knalleffekt vom Trainer zur Erheiterung des Teams noch einmal im Video vorgeführt und einen Kasten Bier kosten wird.

Von Gerald Schaumburg

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