Eishockey: Mit Tarves in die Hessenliga

Kassel. Keine Zweifel: „Ja – die Saison ist sicher.“ Marc Berghöfer (40) und Milan Mokros (53), der Vorsitzende und der Trainer der Eishockey-Jugend Kassel, gehen fest davon aus, dass die Nordhessen nächste Woche in der Regionalliga Hessen an den Start gehen.

Tickets

Die Karten sind ab Ende dieser Woche im Shop in der Eissporthalle erhältlich. Ein Stehplatz kostet 5 Euro, ein Sitzplatz mit freier Platzwahl 10 Euro. Für Jugendliche bis 14 Jahren ist der Eintritt frei.

Das sagten die beiden am Montag im Redaktionsgespräch. Gegner wäre am Samstag, 9. Oktober, Diez-Limburg. Das Gerüst der Mannschaft steht jedenfalls (siehe Artikel unten) – und hat Überraschungen parat: Neben jungen Talenten wollen Idole von einst wie Shane Tarves (56) dabei helfen, das Kasseler Eishockey aus der fünften Liga wieder nach oben zu führen.

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Im Redaktionsgespräch ging es zudem um diese Themen: Eissporthalle Diese Entscheidung müssten andere treffen, sagt Berghöfer. Nur ein Restrisiko, dass sich die entscheidenden Leute nicht einigen können, bestünde noch. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie negativ rechtliche Verfahren enden können. Gleichwohl will der Vorsitzende nach Monaten der Juristerei endlich wieder über Sport reden. Und in dieser Hinsicht sind sich er und Mokros einig: „Wir gehen mit Volldampf in die Serie.“

Trainer Mokros ist verantwortlich für die Mannschaft. Ob Huskies-Coach Dean Fedorchuck mit ins Boot der Hessenliga steigt, ist noch offen. „Wir hoffen, dass er Trainer wird.“

Marc Berghöfer

Dann würden beide an der Bande stehen. Da Mokros’ Fokus auf der Jugend liegt, könnte er ein „Bindeglied zwischen erster Mannschaft und dem Nachwuchs bilden“. Gespräche mit Fedorchuck habe es gegeben, sagt Mokros. „Ich habe kein Problem, wenn es so kommt.“

Name Das Team wird in Zukunft unter dem Namen 1. Mannschaft der Eishockey-Jugend Kassel auflaufen. Der Name mag verwirren, aber es ist nicht ein Junioren-Team. Zu DEL-Zeiten war es als Reserve geplant – als 1b-Huskies. Nun ist es eben die erste Herren-Mannschaft.

Struktur Es wird alles familiärer, sagen Mokros und Berghöfer. Die beiden wollen vor allem auf Eigengewächse setzen. „Die Fans sollen sich mit der Truppe identifizieren können.“

Zudem möchten sie auch den Gegnern zeigen, dass sich Kassel in der Hessenliga wohlfühlt. Deshalb werde das Team nicht unnötig aufgepeppt – „höchstens punktuell ergänzt“, sagt Berghöfer. Aber die Verantwortlichen wollen kein unnötiges Risiko eingehen. Für den Trainer steht fest: „Mit dieser Mannschaft können wir aufsteigen.“ Und das sei schließlich das Ziel.

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