Auf Augenhöhe mit britischem Erstligist

Huskies gelingt im zweiten Testspiel gegen die Fife Flyers die Revanche

Kassel. Die Kassel Huskies haben am Sonntagabend in der Vorbereitung gegen die schottischen Fife Flyers den zweiten Test gewonnen. Am Samstag hatten sie 3:4 nach Verlängerung verloren.

Artikel wurde aktualisiert um 23 Uhr -  Sie haben Neuland betreten mit ihrer Testspiel-Reise nach Schottland. Sie haben kurzfristig auf die erkrankten Manuel Klinge und Andy Reiss verzichten müssen. Doch sie haben sich mehr als achtbar geschlagen in den beiden Duellen mit dem britischen Erstligisten Fife Flyers. Gegen das schottische Team aus der Nähe von Edinburgh haben die Kassel Huskies am Samstagabend das erste Aufeinandertreffen knapp verloren. Nach zweimaliger Führung unterlagen sie erst in der Verlängerung 3:4 (1:0, 1:1, 1:2/0:1). Am Sonntagabend gelang dann im zweiten Vergleich die Revanche. Erneut ging es in die Verlängerung, aber diesmal gewannen die Gäste 2:1 (0:1, 1:0, 0:0/1:0).

Das erste Spiel

Am Samstag war es ein Vergleich weitgehend auf Augenhöhe. Von Klassenunterschied zwischen dem Klub aus der höchsten Spielklasse auf der Insel und dem deutschen Zweitliga-Meister von 2016 war kaum etwas zu bemerken. Die Sturm- und Drangphase der Hausherren überstanden die Huskies unbeschadet, fanden gegen die körperbetont spielenden Schotten immer besser in die Partie und gingen fünf Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels in Führung. Mike Little besorgte in Überzahl das 1:0 (20.).

14 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Lukas Koziol auf 2:0 stellte (21.), das 3:0 verpasste kurz darauf Adriano Carciola. Erst in der 56. Minute war der Stürmer erfolgreicher, als er die Huskies nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Gastgeber wieder mit 3:2 in Führung brachte. 47 Sekunden vor der Schlusssirene glichen die Flyers noch einmal aus und kamen 41 Sekunden nach Beginn der Verlängerung zum 4:3.

Das zweite Spiel

Im zweiten Duell am Sonntag nahm Cheftrainer Rico Rossi einige Veränderungen vor. Im Tor begann der Kasseler Mirko Pantkowski. Im Sturm rückte Thomas Merl in die Reihe mit Braden Pimm und Jens Meilleur, Lukas Koziol spielte zusammen mit Stefan Della Rovere und Adriano Carciola.

Erneut waren die Gastgeber im ersten Drittel druckvoller und erspielten sich das klare Chancenplus. Diesmal gingen sie allerdings auch in Führung. In Überzahl erzielten die Schotten das 1:0 durch Liam Heelis (17.). Die Huskies taten sich im ersten Drittel schwer, kamen nur in Überzahl zu Chancen.

Im zweiten Durchgang waren die Gäste besser im Spiel. In Überzahl schloss Alex Lambacher eine sehenswerte Kombination mit dem 1:1 ab (32.). Fortan war es ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Tore fielen im dritten Drittel und so ging es wieder in die Verlängerung. Und erneut fiel hier ein schnelles Tor. Diesmal für die Huskies. Ein Spieler der Gastgeber vertändelte den Puck, Michi Christ schaltete schnell und erzielte das 2:1.

Abseits des Eises

Auch der Zusammenhalt im Team solle durch diese Reise gefördert werden, hatte Rossi im Vorfeld betont. Und so standen auch in Schottland gemeinsame Aktivitäten auf dem Programm: „Viele Spieler haben am Sonntagvormittag Golf gespielt. Am Montag werden wir uns Edinburgh anschauen“, sagte Huskies-Sprecher David Nolte. Denn erst am Abend geht der Flug zurück in die Heimat. Mit wertvollen Erfahrungen im Gepäck.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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