Sonntag nach Freiburg

Der Torjäger meldet sich zurück: Huskies mit Downing gegen Bayreuth

Zurück in der Erfolgsspur: Huskies-Torjäger Jack Downing. Foto: Schachtschneider

Kassel. Er kann es mit Schmackes von der Blauen Linie. Er kann es aber auch mit Übersicht und einem feinen Händchen. So wie am Dienstag gegen Crimmitschau.

Beim zwischenzeitlichen 4:2 gegen Crimmitschau verwertete Jack Downing einen Querpass von Braden Pimm. Damit meldete sich der Torjäger der Huskies zurück.

Zuletzt hatte er am 11. Dezember gegen Ravensburg getroffen (4:3 n.V.), bevor er sich kurz vor Weihnachten verletzte und zwei Wochen pausieren musste. Vor dem Heimspiel heute gegen Bayreuth (19.30 Uhr) und der Auswärtsaufgabe in Freiburg am Sonntag (18.30 Uhr) kann Trainer Rico Rossi nun also wieder auf jenen Mann bauen, den die Huskies im Sommer als Torjäger verpflichtet haben. In den bisherigen 27 Partien hat er 13-mal getroffen und ist damit zweitbester Torschütze im Team. Nur Kapitän Klinge, der erneut verletzungsbedingt ausfällt, hat einen Treffer mehr erzielt.

„Ich fühle mich wieder richtig gut“, sagt der US-Amerikaner. Und das könnte sich für die Huskies lohnen. Denn zuletzt fehlte manchmal ein Stürmer, der die Scheibe im Notfall auch mal ins Tor arbeitete. Huskies-Trainer Rico Rossi ist jedenfalls froh, wieder mit dem 27-Jährigen planen zu können.

„Jack ist eine tragende Säule. Es ist wichtig, dass er spielt und Tore schießt. Und jeder Sieg, jedes Tor gibt ihm und der Mannschaft mehr Sicherheit.“ Allzu viel Bedeutung wollte Downing deshalb seinem Treffer auch gar nicht beimessen: „Ich habe nur meinen Job erledigt.“

Dennoch sei er glücklich, endlich wieder auf dem Eis mitmischen zu können. „Ich habe mich ja zu einer wirklich ungünstigen Zeit verletzt“, erklärt er. Durch den eng getakteten Spielplan war er in vier Partien zum Zuschauen verdammt. „Das Team hat nicht schlecht gespielt. Wir haben einige Spiele ja nicht verloren, weil wir zu wenige Tormöglichkeiten herausgearbeitet, sondern weil wir nicht getroffen haben. Es ist eine Kopfsache, wenn du das Tor nicht triffst. Aber wir haben daran im Training gearbeitet.“

Die Mannschaft stelle nicht alles infrage. Vielmehr wiederholt auch Downing jene Maxime, die Trainer Rossi vorlebt: Ruhe bewahren und auf die eigenen Qualitäten vertrauen. „Jedes Team geht mal durch solch eine Phase.“ Auch dass die Huskies zuletzt in 60 Minuten zwei Gesichter zeigten, mal überragend, mal nachlässig agierten, bewertet Downing ähnlich. „Das ist Eishockey. Das Momentum schwingt hin und her. Bietigheim mal ausgenommen, sind alle Teams eng beeinander.“

Und er verweist auf die Fortschritte, die einige Spieler gemacht hätten. „Toni Ritter hat richtig Feuer gefangen. Thomas Merl hat viermal in den letzten vier Partien getroffen.“

Sein Wunsch für heute Abend liegt auf der Hand: „Gewinnen.“ Im Idealfall mit einem Treffer des Torjägers.

Position: Sturm

Rückennummer: 21

Letzter Verein: Cincinnati Cyclones (USA)

Familienstand: in festen Händen bei Freundin Olivia

Hobby: Eishockey während der Saison, Golf im Sommer

Leibgericht: Steak, Pizza, Schnitzel

Lieblingsmusik: Querbeet von Rock bis Rap, mittlerweile auch deutscher Schlager

Außer Eishockey: Abschluss an der Universität in Vermont in BWL

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