Kommentar: Zweitligist versucht zu retten, was zu retten ist

Trennung von Trainer Carpenter: Stühlerücken bei Huskies geht weiter

Bobby Carpenter ist nicht mehr Cheftrainer der Kassel Huskies. 

Das Stühlerücken bei den Kassel Huskies geht weiter – und damit der Versuch, zu retten, was noch zu retten ist. Ein Kommentar von Gerald Schaumburg zur Lage beim DEL2-Club.

Elf Punkte zu Rang fünf sind viel, acht Punkte zu Rang sechs machbar. Wenn, ja wenn irgendwann doch noch einmal ein nachhaltiger Ruck durch diese Truppe geht. Die Liga-Zwischenbilanz ist eindeutig und bestätigt erneut den steten Abschwung im Kasseler Eishockey seit dem Titel 2016.

Mit Ausländern, die nur noch aus der drittklassigen ECHL kommen. Mit einstigen Leistungsträgern, die dieses Niveau nicht mehr haben. Mit Individualisten, deren sportliches Potenzial zu selten aufflackert.

Dass Bobby Carpenter nun gehen muss, das ist nur vordergründig eine Überraschung. Er kam als Freund, als Helfer für Rico Rossi. Doch der war inzwischen nicht mehr als Coach zu halten und der sympathische, freundliche Carpenter rückte in eine Rolle auf, der er offenkundig nicht gerecht werden konnte. Als Tim Kehler kam, war die Trennung absehbar.

Carpenter also ist fort, es bleiben Joe Gibbs, Rico Rossi und ein erfolgloser Zickzackkurs. Aber auch die Hoffnung, dass der so treffend analysierende Kehler endlich die Wende schafft. Was aber leichter wäre, wenn Gibbs und Rossi von Beginn an in bessere Spieler investiert hätten statt in Trainer A, B und C.

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