Eishockey

Überraschungsteam Freiburg kommt heute mit bester Abwehr

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Ein Garant des Aufschwungs: Freiburgs Trainer Peter Russell. ARCHIVFoto: D. SCHACHTSCHNEIDER

Die Wölfe Freiburg sind eines der Überraschungsteams in der DEL2. An diesem Sonntag gastiert der EHC um 18.30 Uhr zum nächsten Spitzenspiel bei den Kassel Huskies. Ein Porträt:

Die Huskies als Spitzenreiter, klar. Aber nicht nur die wiedererstarkten Kasseler sorgen in der DEL2 in dieser Saison für Furore, sondern auch zwei andere Teams, die bislang meist im Abstiegskampf zu finden waren: Heilbronn und Freiburg. Gegen die Falken kassierten die Nordhessen vor drei Wochen eine 2:5-Heimpleite, am heutigen Sonntag nun um 18.30 Uhr sind die Wölfe aus dem Breisgau in der Eissporthalle zu Gast.

. Die Entwicklung: Als Tabellen-13. gelang Freiburg mit dem heutigen Kasseler Ryon Moser erst im siebten, letzten Playdown-Spiel mit 3:2 gegen Deggendorf der Klassenerhalt. Dem folgte eine personelle Runderneuerung mit 15 Abgängen. Neun Importspieler verschlissen die Wölfe, nur Josef Balej durfte zunächst bleiben. Der neue Sportliche Leiter Daniel Heinrizi (früher Bad Nauheim) und der neue Coach, Englands Nationaltrainer Peter Russel, haben ein wettbewerbsfähiges neues Team auf die Beine gestellt.

. Die Beurteilung: „Es ist keine Überraschung, dass Freiburg in der Tabelle so weit oben steht“, erklärt Tim Kehler. Der Huskies-Trainer verweist auf die „sehr starken Imports“ Luke Pither, Cam Spiro, Nick Pageau und Scott Allen, die allesamt mehr als 30 Scorerpunkte aufweisen; auf „den überragenden Torhüter“ Ben Meisner mit 92,2 % Fangquote, und auf „brandgefährliche Special Teams. Nur Heilbronner ist noch effektiver.

. Das Wiedersehen:Im Freiburger Kader stehen mit Erik Betzold (19) und Louis Trattner (21) auch zwei Stürmer aus der Talentschmiede der Eishockey-Jugend Kassel.

. Die Stärken: Freiburg stellt das zweitbeste Powerplay der Liga und die beste Abwehr. Im Heimspiel siegten die Wölfe 5:4 im Penaltyschießen gegen Kassel, das Rückspiel in Nordhessen verloren sie 3:5. „Wir müssen am Sonntag sehr gut verteidigen und diszipliniert bleiben, um fünf gegen fünf zu spielen. Damit sie in Überzahl keine extra Chancen bekommen“, sagt Kehler.

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