EJ Kassel 89ers kassieren im Hessenliga-Derby gegen Löwen Frankfurt eine 4:8-Pleite

Unsanfte Landung auf dem Eis

Schmerzhaft: Maximilian Röllig macht hier Bekanntschaft mit dem Eis. Foto:  Fischer

Kassel. Das hatten sich die EJ Kassel 89ers ganz anders vorgestellt: Im Derby der Eishockey-Hessenliga unterlag das Team von Trainer Manuel Six vor eigenem Publikum mit 4:8 (0:2, 2:3, 2:3) gegen die Löwen Frankfurt. „Die Jungs haben wohl gedacht, das Spiel schon gewonnen zu haben, als sie gesehen haben, dass Frankfurt nur mit zehn Feldspielern antritt“, ärgerte sich Six.

Die Südhessen nutzten im ersten Drittel zwei Überzahlsituationen zur 2:0-Führung. Im zweiten Durchgang gelangen Tim Andreas (26.) und Oliver Wohlrab zwar zwei Treffer zum Ausgleich, innerhalb von sechs Minuten führten die Löwen dann aber mit drei Toren die Vorentscheidung herbei. „Gegen starke Mannschaften wie Frankfurt, Darmstadt oder Limburg wollen wir es immer mit Gewalt machen“, erklärte Six. „Das funktioniert aber gegen taktisch gute Teams nicht.“

Seine Vorgaben setzte seine Mannschaft kaum um, im Schlussdrittel trafen zwar Theo Bissmann und Waldemar Neufeld noch mal für Kassel, aber auch Frankfurt nutzte seine Chancen und erzielte drei weitere Tore – insgesamt sogar vier in Überzahl.

„Unser Unterzahlspiel war eine Katastrophe“, sagte Six. „Wir haben es nicht geschafft, unseren Gegner dauerhaft unter Druck zu setzen, obwohl wir mehr Spielanteile hatten.“ Den Ausfall von Stephane Robitaille und Patrick Berendt konnten die 89ers nicht kompensieren. (ca)

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