Sohn des Huskies-Verteidigers, gehört zur U 16

Yannik Valenti im Nationaldress

Da kann er mächtig stolz sein: Huskies-Verteidiger Sven Valenti und Sohn Yannik, der im Nationalteam spielt. Foto:  Schachtschneider

Kassel. Die Freude ist groß: Yannik Valenti hat es geschafft. Der Sohn von Huskies-Verteidiger Sven Valenti wird in zwei Wochen erstmals das Trikot mit dem Bundesadler auf der Brust tragen.

Denn der 14-Jährige gehört zur neuformierten deutschen U16-Eishockey-Nationalmannschaft.

„Es ist sehr geil, dabei zu sein“, sagt der junge Stürmer der Eishockey-Jugend Kassel stolz. „Ich hatte natürlich gehofft, ein Teil des Teams zu werden. Jetzt gehöre ich wirklich zu den Besten aus anfangs 100 Jungs. Das ist Wahnsinn.“ Am 18. August trifft sich das Team in Füssen zu einem dreitägigen Lehrgang in Füssen. Danach geht’s weiter in die Schweiz, wo drei Länderspiele auf dem Programm stehen.

Die ersten Schritte auf dem Eis hat er in Bad Sachsa bereits absolviert. Weitere Einheiten dort und in Limburg mit Opa Danilo folgen. „Ich will mich bestmöglich vorbereiten“, erklärt Yannik. Die Familie unterstützt ihn. „Das ist eine tolle Sache. Gerade auch, wenn man sieht, dass er ja aus einem vergleichsweise kleinen Verein kommt“, sagt Vater Sven (40), der als Junior selbst an der U18-EM und zweimal an der U20-WM teilnahm.

22 Spieler des Jahrgangs 2000 gehören zum Kader. Das Gros kommt aus den Sportinternaten der Jungadler Mannheim, aus Landshut und von den Kölner Haien und spielt überwiegend in der Schüler-Bundesliga A, der höchsten Spielklasse für Eishockey-Talente des Jahrgangs 2000. Yannik wiederum, der am 24. September seinen 15. Geburtstag feiert, wird auch in der kommenden Saison mit der EJK in der DNL 2 antreten. Dort spielt er mit älteren Jungs bis zum Jahrgang 1997 zusammen.

Viele andere Vereine haben schon bei Valentis angeklopft. Aber bereits im Frühjahr hatte die Familie gemeinsam beschlossen, dass Yannik ein weiteres Jahr zu Hause bleiben wird. Nach den Sommerferien geht Yannik in die neunte Klasse der IGS in Kaufungen. Er wird weiterhin Zeit haben, um mit Freunden auf dem Dorfplatz Fußball zu spielen und Papa Sven bei Spielen der Huskies anzufeuern.

Der Vater jedenfalls ist beeindruckt vom Engagement seines Sohnes. „Ich bin positiv überrascht. Er plant alles selbst und sehr gewissenhaft.“ Denn nach dem Ende der vergangenen Saison stand für Yannik ein abschließender Leistungstest abseits des Eises an. Er bekam einen Plan, stellte sich ein Trainingsprogramm zusammen. Mal trainierte er mit den Huskies in der Crossfit-Schmiede bei Jörn Perlwitz, mal war das Vater-Sohn-Gespann beim Skaterhockey-Training der Kassel Wizards dabei.

Fünf-, sechsmal pro Woche steht für Yannik Sport auf dem Programm an. An erster Stelle aber kommt die Schule. „Seine Noten stimmen“, berichtet der Vater. „Das ist schon ein enormes Pensum, das er bewältigt. Aber er ist sehr zielstrebig.“ Und sein erstes Ziel, das hat er erreicht. Seine ersten Länderspiele stehen vor kurz bevor.

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