Richtig überzeugend war die Leistung nicht

Huskies-Sieg in Dresden: War das der große Befreiungsschlag?

Alle Hände voll zu tun: Huskies-Trainer Rico Rossi stellte in Dresden die Reihe um. Foto:  Andreas Fischer

Immerhin gewonnen. Ein kleines positives Signal. Mit dem 5:2-Sieg bei den Dresdner Eislöwen haben die Huskies ihren Negativtrend gestoppt. Aber geht der Auftritt als großer Befreiungsschlag durch?

Hat der kriselnde Eishockey-Zweitligist damit größere Turbulenzen abgewendet? Das Ergebnis sieht zwar deutlich aus, kam aber erst im letzten Drittel zustande. Richtig überzeugend war die Leistung abermals nicht.

Huskies-Trainer Rico Rossi sprach zunächst von einem wichtigen Sieg. Logisch. Seine Mannschaft befände sich in einer schwierigen Situation, „deswegen bedeutet jeder Erfolg auch Erleichterung“. Gleichwohl ordnete der Coach die Leistung realistisch ein. „Wir haben heute zwei verkrampfte Mannschaften gesehen“, bilanzierte Rossi. Diese Verunsicherung erklärt er damit, dass die Huskies bislang weit hinter den Erwartungen bleiben. Das spiele in den Köpfen der Spieler eine große Rolle.

Um wieder mehr Stabilität in sein Team zu bringen, stellte Rossi für das Dresden-Spiel die Reihen und die Taktik um. „Damit wir nicht ins offene Messer laufen.“ Das hat den Huskies offensichtlich gut getan. Zudem verordnete Rossi seinen Spielern mehr Körpereinsatz in der neutralen Zone. „Wir standen in der Defensive stabil. Da habe ich nicht viel zu meckern. Außerdem haben wir konstant an unserem System festgehalten“, lobte der Huskies-Trainer.

Für ihn war die Phase nach dem Treffer zum 1:2 aus Sicht der Kasseler ein wichtiger Abschnitt. Da hätten sie in Unterzahl gut agiert und den Rückstand nicht größer werden lassen. Und dann „hat man im Spielverlauf gesehen, wie die Partie durch zwei schnelle Tore kippen kann.“ Da hätten die Huskies zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen und nicht zuletzt das nötige Glück gehabt. Aber das gehört in solch schwierigen Situationen natürlich auch dazu.

Lesen Sie auch das Update vom 23.10.2018: NHL-Star ersetzt Rico Rossi als Cheftrainer

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