1. Startseite
  2. Sport
  3. Kassel Huskies

Plötzlich Stürmer: Fabian Ribnitzky überzeugt auf ungewohnter Position

Erstellt:

Von: Pascal Spindler

Kommentare

Spielt neuerdings im Sturm: Fabian Ribnitzky erzielte gegen die Selber Wölfe sein erstes Saisontor.
Spielt neuerdings im Sturm: Fabian Ribnitzky erzielte gegen die Selber Wölfe sein erstes Saisontor. © Andreas Fischer

Huskies-Spieler Fabian Ribnitzky ist eigentlich Verteidiger, neuerdings spielt der 22-Jährige allerdings im Sturm – und macht seine Sache dort ordentlich.

Kassel – Völlig unaufgeregt nahm Fabian Ribnitzky die Scheibe entgegen, schüttelte seinen Gegenspieler Lukas Klughardt ab, ehe er zum Schuss ansetzte. Ein letzter Blick nach oben, dann rauschte der Puck auch schon zwischen Goalie Michael Bitzer und dem Stahlpfosten ins Netz. Tor für die Kassel Huskies, Tor von Ribnitzky.

Beim 4:2-Erfolg des Eishockey-Zweitligisten bei den Selber Wölfe erzielte der 22-Jährige in der zehnten Minute das zwischenzeitliche 2:0 – ausgerechnet Ribnitzky. „Es war erst mein zweites Spiel als Stürmer. Wir sind sehr souverän aufgetreten. Mit meinem Treffer habe ich mich selbst ein klein wenig belohnt“, sagt der Husky, der normalerweise als Verteidiger aufläuft, momentan aufgrund der Verletzungen der Offensivspieler Jake Weidner, Vincent Schlenker und Pierre Preto allerdings als Stürmer gefordert ist.

„Ich spiele das erste Mal in meiner Karriere im Sturm. Ich musste mir erstmal erklären lassen, was nun genau meine Aufgaben sind. Aber ich denke, bisher läuft es auf dieser Position ganz gut“, sagt Ribnitzky. Der Treffer in Selb war sein erster in dieser Saison. Bereits im Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau hatte der Aushilfs-Angreifer reichlich Tormöglichkeiten, blieb auf seiner neuen Position allerdings noch glücklos.

Allzu häufig durfte Ribnitzky in seiner Karriere ohnehin noch nicht über einen eigenen Treffer jubeln. In der vergangenen Saison erzielte er beim 5:3-Derbysieg in Frankfurt sein erstes Profitor überhaupt. Dann hieß es erstmal wieder warten. Bis zum Sonntag, bis zum Spiel in Selb. „Das mit dem zweiten Tor hat jetzt schon etwas länger gedauert. Vielleicht klappt es nun mit dem dritten etwas schneller“, sagt Ribnitzky und lacht.

Vor seinem ersten Einsatz in neuer Rolle habe er vor allem mit seinen Sturmkollegen gesprochen. „Alle haben mir gut zugeredet. Haben gesagt, dass ich einfach Spaß haben soll“, erzählt Ribnitzky. Ein Dauertorjäger wird er aber wohl nicht: „Ich bin Verteidiger. Aber man muss ehrlich sein, dass es momentan schwierig ist, sich in unsere starke Verteidigung einzufinden. Ich werde weiter ranklotzen und arbeiten.“ Aktuell eben als Stürmer. (Von Pascal Spindler)

Auch interessant

Kommentare