Hamburg hatte Vertrag wegen psychischer Probleme aufgelöst

Verwunderung über Bietigheims Neuen Frédérik Cabana

Frederik Cabana Foto: dpa

Hamburg. Die Hamburg Freezers haben mit Verwunderung und Unverständnis auf die Verpflichtung ihres Ex-Spielers Frédérik Cabana durch den Zweitliga-Spitzenreiter Bietigheim Steelers reagiert.

„Wir fühlen uns getäuscht“, hieß es in einem Statement des Klubs der Deutschen Eishockey-Liga. „Die Hamburg Freezers haben in den letzten Wochen und Monaten alles nur Erdenkliche getan, um ihrem Spieler in seiner schweren Zeit beiseite zu stehen und ihm eine vollständige Genesung zu ermöglichen.“

Erst am 26. November hatten die Freezers den bis 2015 laufenden Vertrag mit Cabana aufgelöst, weil dieser offenbar unter physischen und psychischen Beschwerden nach einer Gehirnerschütterung litt. Der 28 Jahre alte Stürmer hatte selbst um die Beendigung des Arbeitsverhältnisses gebeten. Am 1. Dezember ging er dann zu den Steelers in die DEL 2.

Deren Geschäftsführer Volker Schoch sagte, Cabana sei von sich aus auf den Verein zugekommen und habe über private Kontakte angefragt, „ob er zu uns kommen kann. Seine Familie lebt hier. Wir haben nicht aktiv nach Spielern gesucht.“ Die Steelers seien als Tabellenführer mit 14 Punkten Vorsprung auf Platz zwei nicht in der Situation, nach Neuzugängen Ausschau halten zu müssen. An Einsätze sei zunächst noch nicht gedacht. „Wir sind in der komfortablen Situation, uns den Spieler anschauen zu können und zu sehen, wie weit er physisch und psychisch ist“, betonte Schoch. (dpa)

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