DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch erklärt Vorgehen

Eishockey-Aufstiegsregel: „Wichtig war das Auslösen des Prozederes“

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DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch und Huskies-Manager Joe Gibbs

Ravensburg. Es war das Thema des Tages neben dem sportlichen Geschehen zwischen den Ravensburg Towerstars und den Kassel Huskies am Freitagabend: die anstehende Verzahnung zwischen den beiden Topligen im deutschen Eishockey ab 2018.

Fristgerecht hatten sechs Zweitligisten am Freitag ihre Bewerbungen bei der DEL eingereicht. DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch bezog am Rande des dritten Playoff-Halbfinalspiels in Ravensburg noch einmal Stellung: „Die letzten Wochen waren harte Arbeit, nicht nur für mich, sondern auch für die gesamte Liga. Ich habe eine unglaubliche, klubübergreifende Solidarität erlebt.“ 

Er verteidigte die Entscheidung, nicht die Namen jener sechs Vereine zu nennen, die die Unterlagen eingereicht haben. „Die DEL prüft erstmal die Unterlagen. Für uns ist es nicht relevant, welche Klubs es waren. Für uns war das Auslösen des Prozederes wichtig. Weil die Klubs ohnehin nächstes Jahr noch mal nachlegen können, wollten wir keine Vereine nennen.“

Towerstars-Geschäftsführer Rainer Schan betonte: „Die Liga hat sich am Donnerstag am Telefon zusammengeschlossen. Ich habe morgens nicht gedacht, dass es bis abends noch klappt Was da passiert ist, habe ich so noch nicht erlebt. Der Dank dafür gebührt allen Klubs.“

Huskies-Manager Joe Gibbs hatte bestätigt, dass die Kasseler zum Kreis der sechs Bewerber gehören. Dazu sollen außerdem auch Bietigheim, Bremerhaven, Ravensburg, der SC Riessersee und Heilbronn gehören.

In den Bewerbungen geht es unter anderem um die Bereitstellung von Bürgschaften über jeweils 816.000 Euro „Eintrittsgeld“ und der Nachweis einer Stadionkapazität von 4000 Plätzen. (sal/mis)

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