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Kassel Huskies: Wie filmreif wird Neilsons Debüt?

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Von: Pascal Spindler, Björn Friedrichs

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Die Kassel Huskies waren zu Besuch im Filmpalast. Das Foto zeigt (hinten von links) Tom Geischeimer, David Omland vom Filmpalast Kassel, Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs, Corey Trivino, Brett Cameron und Co-Trainer Casey Fratkin sowie (vorne von links) Marco Müller, Denis Shevyrin, Oliver Granz und Jamie MacQueen.
Die Kassel Huskies waren zu Besuch im Filmpalast. Das Foto zeigt (hinten von links) Tom Geischeimer, David Omland vom Filmpalast Kassel, Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs, Corey Trivino, Brett Cameron und Co-Trainer Casey Fratkin sowie (vorne von links) Marco Müller, Denis Shevyrin, Oliver Granz und Jamie MacQueen. © Schachtschneider, Dieter

Nach turbulenten Tagen geht es bei den Kassel Huskies heute weiter mit Eishockey: Die Lausitzer Füchse sind ab 19.30 Uhr zu Gast.

Kassel – Einmal kurz abschalten – so lautete das Motto bei den Kassel Huskies am Donnerstag. Da besuchten sie den Filmpalast Kassel, blickten hinter die Kulissen und schauten gemeinsam den neuen Kinostreifen Uncharted. Heute geht es dann wieder zum nächsten Spiel auf das Eis. Und es ist ein Neuanfang bei den Huskies: Wenn sie ab 19.30 Uhr die Lausitzer Füchse empfangen, ist es zugleich das erste Spiel für Corey Neilson als neuer Trainer des Eishockey-Zweitligisten. Wie filmreif wird der erste Einsatz von Neilson?

Für den neuen Übungsleiter und auch die Huskies selbst ist es ein besonderes Spiel. Die Füchse waren auch am Montag der letzte Gegner mit Tim Kehler als Trainer, vom 4:3-Sieg gegen dezimierte Lausitzer blieb vor allem das lange Penaltyschießen mit zwölf Schützen pro Team in Erinnerung. Die Füchse schlugen am Mittwoch Schlusslicht Selb mit 3:0, hatten dabei nicht einmal drei Reihen zur Verfügung.

Neilson trifft beim Debüt auf seinen Ex-Klub

Für Neu-Husky Neilson ist die Partie eine Rückkehr in die Vergangenheit. Er war von 2018 bis 2021 Trainer in der Lausitz, der Kanadier wurde 2018/19 sogar als DEL-2-Trainer des Jahres ausgezeichnet. Zwischenzeitlich arbeitete Neilson auch für das britische Nationalteam, nahm mit ihm unter anderem an der WM 2021 in Lettland teil. Zuletzt war Neilson in dieser Spielzeit in Manglerud in Norwegen sowie bei HK Poprad in der Slowakei aktiv. Seit gestern hat der 45-Jährige seine Arbeitserlaubnis. „Der Trainer macht einen sehr kompetenten Eindruck, gibt viele Informationen zu seinem Spielsystem weiter. Die erste Einheit war gut und knackig. Was zählt, sind aber die Spiele“, sagt Kapitän Denis Shevyrin.

Er wird nach seiner Sperre aus dem Spiel gegen Kaufbeuren heute noch fehlen, ist im zweiten Drittel in unserem Liveradio zu Gast. Zu dem Kniecheck des Kaufbeurers Max Oswald, seinem daraus resultierenden Crosscheck und der darauffolgenden Sperre sagt er: „Wer mich kennt, weiß, dass ich jede Art des dreckigen Spiels verabscheue. Sein Check kann böse ausgehen, sogar eine Karriere gefährden, wenn man sich das Bein verdreht. Ich wollte das im Eins-gegen-Eins auf dem Eis klären, treffe ihn mit dem Schläger aber ungewollt und unglücklich im Gesicht. Das war ein böser Unfall und nicht meine Absicht.“

Nach dem Spielausfall vom Mittwoch wegen der Quarantäne der Eispiraten Crimmitschau hatten die Huskies kurz Zeit, wieder etwas zu Kräften zu kommen. Zugleich entfiel aber die Chance, den Konkurrenten zu besiegen und mit den Westsachsen gleichzuziehen.

Am Donnerstag wurde die Mannschaft mit dem Kinobesuch im Filmpalast Kassel überrascht. „Das war eine coole Aktion mit der Führung durch das Kino und dem gemeinsamen Nachmittag. Ganz abschalten kann man aber nicht, wenn gerade ein neuer Trainer kommt und sich vieles ändert“, sagt Shevyrin.

Personell hat Neu-Trainer Neilson heute ein paar Rückkehrer zur Verfügung. Jake Weidner ist wieder dabei, auch Tim Lucca Krüger und Jonas Neffin sind fit. Bei Lukas Laub und Fabian Ribnitzky haben sich die Verletzungen als hartnäckiger als erhofft erwiesen, auch Corey Trivino arbeitet noch an seinem Comeback.

Von Björn Friedrichs Und Pascal Spindler

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