Zur Kaderplanung, Finanzsituation und Hallenrenovierung

Huskies-Geschäftsführer Joe Gibbs: „Wir sind eine sehr gute Adresse“

Für junge deutsche Spieler wie Lois Spitzner (Mitte) und Stephan Tramm (rechts) möchten die Kassel Huskies weiterhin eine gute Adresse sein, sagt Geschäftsführer Joe Gibbs.
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Für junge deutsche Spieler wie Lois Spitzner (Mitte) und Stephan Tramm (rechts) möchten die Kassel Huskies weiterhin eine gute Adresse sein, sagt Geschäftsführer Joe Gibbs.

Für Joe Gibbs, Geschäftsführer der Kassel Huskies, gibt es trotz Saisonende keinen Urlaub – Gespräche mit Mitarbeitern, Sponsoren und Spielern sowie die Planungen laufen.

Kassel – Eine Woche ist es nun her, dass der Traum von Meisterschaft und Aufstieg für die Kassel Huskies geplatzt ist. Joe Gibbs blickt nach vorn und äußert sich zu wichtigen Punkten für die Zukunft. Gibbs über...

Die Verlängerung mit Trainer Tim Kehler:

„Wir sind sehr zufrieden mit der Arbeit von Tim und Co-Trainer Casey Fratkin. Sie haben einen sehr guten Job gemacht, wir würden gerne mit beiden weiter zusammenarbeiten. Es ist direkt nach Saisonende aber immer eine hektische Zeit. Wir werden alles nochmal bequatschen, haben uns aber prinzipiell geeinigt. Es fehlt noch die Unterschrift.“

Den Kader:

„Es gibt noch nichts zu verkünden. Wegen unserer erfolgreichen Saison sind die Spieler auch für andere Klubs attraktiv geworden. Wir möchten so viele wie möglich halten, das muss sich aber auch finanziell darstellen lassen. Auch Neuzugänge haben wir in Sicht, um diese Jahreszeit laufen immer viele Gespräche. Potenzielle Neuzugänge müssen auch von Kassel überzeugt sein. Wir haben in den letzten Jahren gezeigt, dass wir jungen deutschen Akteuren wie Lois Spitzner, Eric Valentin oder Paul Kranz Spielzeit geben und sie sich unter Tim gut weiterentwickeln können. Auch Kontingentspieler konnten sich bei uns zeigen und für höhere Ligen empfehlen. Wir sind eine sehr gute Adresse, darauf bin ich sehr stolz.“

Die Kasseler Jungs:

„Wir wollen den Huskies-Weg weitergehen. Dazu gehören auch junge Kasseler Spieler wie Paul Kranz oder Tim Lucca Krüger, mit denen wir in Gesprächen sind.“

Etat, Sponsoren und Finanzen:

„Auch mit unseren Sponsoren sind wir weiter in Gesprächen, das geht aber alles in die richtige Richtung. Zum Etat kann ich noch nicht viel sagen. Man darf nicht vergessen, dass auch unsere Sponsoren unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten haben. Wir haben aber sehr positive Signale bekommen, auch einige neue Sponsoren konnten gewonnen werden. Fragen zu Etat und Finanzen kann ich aber in einem Monat besser beantworten. Bei der Bürgschaft für einen möglichen DEL-Aufstieg gibt es die Möglichkeit auf eine Verlängerung. Die werden wir ergreifen.“

Renovierungen wie Flex-Bande und Belichtung in der Eissporthalle:

„Klar ist: Wir müssen für einen DEL-Aufstieg gewisse Vorgaben erfüllen. Das würden wir gern so schnell wie möglich, es ist aber auch ein Kostenfaktor. Das Ziel ist, die Halle besser, schöner und zuschauerfreundlicher zu machen. Daran haben wir in den letzten Jahren schon gearbeitet, auch wenn Neuerungen an Brandschutz und Lüftung nicht für jeden zu sehen sind. Ich bin guter Hoffnung, dass wir in der nächsten Saison etwas Neues anbieten können.“

Die Zuschauerrückkehr:

„Das ist nach wie vor schwierig einzuschätzen. Ich hoffe, dass wir zum Saisonstart am 1. Oktober wieder vor Zuschauern spielen können. Das geht aber nur, wenn es für alle Spieler, Mitarbeiter und Fans auch sicher ist. Die aktuelle Situation macht uns Mut, es darf aber keine neuerlichen Corona-Ausbrüche geben. Wir sind ja nicht die einzigen, die mit diesem Thema zu tun haben. Davon sind alle betroffen, auch Kultur oder Einzelhandel.“

Von Björn Friedrichs

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