Heute auswärts in Bad Tölz

Huskies-Trainer Tim Kehler: „Wollen an die Leistung anknüpfen“

Zum Saisonauftakt geschlagen: Husky Corey Trivino (2. von rechts) im Duell mit dem Tölzer Thomas Brandl (2. von links). Im Oktober gab es für die Huskies eine 1:3-Niederlage, jetzt soll gegen die Löwen ein Sieg her.
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Zum Saisonauftakt geschlagen: Husky Corey Trivino (2. von rechts) im Duell mit dem Tölzer Thomas Brandl (2. von links). Im Oktober gab es für die Huskies eine 1:3-Niederlage, jetzt soll gegen die Löwen ein Sieg her.

Die Kassel Huskies sind heute bei den Tölzer Löwen zu Gast. Nach dem ernüchternden Saisonauftakt gegen die Oberbayern soll laut Trainer Tim Kehler und Stürmer Tim Lucca Krüger ein Sieg her.

Kassel – Es sollte der perfekte Eishockey-Abend werden. Saisonauftakt, das erste Heimspiel in der modernisierten Kasseler Eissporthalle und mit den Tölzer Löwen ein Gegner, der von den Huskies schon in der vergangenen Saison stets geschlagen wurde. Doch diesmal ging es schief. Die Huskies verloren ihr Premierenspiel mit 1:3. Heute müssen die Kasseler auswärts ran (19.30 Uhr) – und wieder heißt der Gegner Tölzer Löwen.

„Unser erstes Spiel im neuen Stadion war schon eine echte Enttäuschung, wir haben sehr schlecht gespielt und Tölz war damals der verdiente Sieger“, erinnert sich Huskies-Trainer Tim Kehler an den Auftritt Anfang Oktober. Sein Angreifer Tim Lucca Krüger ergänzt: „Wir hätten dieses besondere Spiel natürlich gerne gewonnen, jetzt wollen wir die Niederlage wieder gutmachen.“

Der zweite Sieg in Folge soll her

Dabei haben die Huskies in Tölz nicht nur die Möglichkeit zur Revanche, sondern nach dem 5:0 am vergangenen Dienstag gegen Freiburg auch die Chance, das erste Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge einzufahren. „Wir versuchen, uns weiter zu steigern und wollen an die Leistung anknüpfen. Wir hoffen, dass wir das in Tölz schaffen“, sagt Krüger.

Einfach wird das jedoch nicht, wenngleich die Oberbayern nach einem ordentlichen Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten sechs Partien zuletzt eingebrochen sind. Nur eins der vergangenen fünf Spiele entschieden die Löwen für sich, am Dienstag gab es eine überraschend deutliche 2:10-Abreibung gegen die Bayreuth Tigers. Bereits nach zwei Spielminuten lag Tölz 0:2 zurück, Torhüter und Defensive zeigten die gesamte Partie über eine desolate Leistung. Zweistellig hatten die Löwen in der DEL 2 zuvor noch nie verloren.

Nach Tölzer 2:10: Kehler erwartet schweres Spiel

„Ich weiß, was nach so einem Spiel immer passiert: Du arbeitest die ganze Woche sehr hart, du sprichst über deine Fehler, suchst nach Antworten. Deswegen glaube ich, dass das ein sehr schwieriges Spiel für uns wird“, sagt Huskies-Trainer Kehler. Tölz werde sicherlich daran arbeiten, die Schmach gegen Bayreuth vergessen zu machen.

Die Huskies sind also gewarnt, müssen sehr konzentriert in die Partie gehen. Das Ziel ist klar: Kehlers Mannschaft braucht weiter Punkte. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu weit zurückfallen. Klar, es ist noch sehr früh in der Saison, aber wir wollen auf die Teams über uns keinen allzu großen Rückstand aufbauen. Wir brauchen weitere Siege. Das ist sehr wichtig für uns. Die Erfolge gegen Kaufbeuren und Freiburg waren da schon ein Schritt nach vorn“, sagt Kehler.

Kuhn startet im Tor

Die Stimmung in der Mannschaft sei ziemlich gut. Damit hätte es auch nie Probleme gegeben, erklärt der Chef an der Bande. Natürlich seien seine Spieler von den ersten Ergebnissen enttäuscht und drängen darauf, besser abzuliefern. Das werde in den nächsten Wochen auch geschehen.

Personell kann Kehler dabei wohl aus dem Vollen schöpfen. Jake Weidner hat gestern wieder trainiert, der Trainer erwartet ihn gegen die Löwen zurück in der Mannschaft. „Vor seiner Verletzung war Jake wahrscheinlich unser bester, widerstandsfähigster Spieler. Wir haben ihn sehr vermisst“, sagt Kehler. Auf der Torhüterposition hat er sich schon entschieden: „Kuhn wird in Tölz spielen.“

Von Pascal Spindler

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