Wunschkandidat des Trainers

Neu bei den Huskies (4): Christian Billich

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Gesetzt im zweiten Sturm: Christan Billich wechselte vom Zweitligsten Heilbronn nach Kassel.

Kassel. Auf dem Papier hat Christian Billich seinen Beinahe-Zwilling bei den Kassel Huskies gefunden: Kyle Doyle. Billich ist mit 1,74 Meter Körpergröße nur einen Zentimeter kleiner als der gebürtige Kanadier mit deutschem Pass.

Beide sind schnell, quirlig und ungemein torgefährlich. Und beide bilden im zweiten Sturm ein Duo, das das Zeug dazu hat, sich ganz schnell in die Herzen der Fans des Eishockey-Oberligisten zu spielen.

Billich kam als Wunschkandidat von Trainer Jesse Panek nach Kassel und ist zunächst mit einem Probevertrag ausgestattet worden. Doch auch wenn er einige Testspiele in der Vorbereitung wegen einer hartnäckigen Erkältung verpasst hat, so deutet alles darauf hin, dass der Stürmer länger ein Husky bleiben wird. Er traf auch im Oberligaspiel gegen Ratingen. Die Vertragsverlängerung gilt als Formsache.

Zunächst einmal will der 26-Jährige jedoch in seiner neuen Heimat ankommen. Denn auf die Frage, was er mit Kassel verbinde, antwortet er grinsend: „Einen Hotel-Marathon.“ Nicht oft in seiner Laufbahn hat sich Billich an einen neuen Arbeitgeber gewöhnen müssen, er ist anders als viele andere Eishockey-Spieler kein Wandervogel, sondern eher der Typ „treue Seele“. Beim Zweitligisten EHC Freiburg feierte er 2005 sein Profidebüt, nachdem er zuvor auf Juniorenebene für die Wölfe Freiburg auf Torejagd gegangen war. Er stieg mit den Breisgauern in die Oberliga ab, kehrte nach einem kurzen DEL-Gastspiel bei den damaligen Lions Frankfurt (2008/zwei Einsätze) nach Freiburg zurück. 2011 wechselte er zum Zweitligsten Heilbronner Falken, gemeinsam mit Brunder Steven. Nach zwei Jahren und 77 Einsätzen heuert Billich nun in Kassel an. „Heilbronn war für mich keine Option mehr, aber bei den Huskies hat es einfach gepasst.“

Gegen die Huskies hat er zuvor noch nie gespielt, auch die Stadt kennt er nicht. Die will er jetzt aber kennenlernen. Vielleicht findet er dann auch schnell einen Lieblingsort, möglicherweise ein Restaurant. Denn das Lieblingsessen des gelernten Industriekaufmanns ist Rinderfilet. (mis)

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