Vom Derbysieg bis zum Comeback von Manuel Klinge.

Zehn Wünsche für die Kassel Huskies vor dem Start in die Eishockey-Saison

Kassel. Es geht los. Und wie! Mit dem „kleinen“ Hessenderby bei den Roten Teufeln des EC Bad Nauheim starten die Huskies heute um 19.30 Uhr in ihre fünfte Zweitliga-Saison. Auch wenn die Eishockey-Runde kein Wunschkonzert wird, versuchen wir es dennoch. Hier sind zehn Dinge, die wir den Huskies wünschen. 

1. Einen Derbysieg zum Auftakt. Denn wie heißt es so schön? Derbysiege sind schön. Ein Erfolg heute im ersten Punktspiel in Bad Nauheim wäre deshalb doppelt bedeutsam. Weil es gegen einen hessischen Rivalen geht. Und weil ein erfolgreicher Start in die Saison einen echten Schub geben kann. Am Sonntag übrigens haben die Huskies schon wieder eine Pause. Die Heimpartie gegen Ravensburg wurde wegen des Kassel-Marathons auf den 3. Oktober verlegt. Danach geht es wie weiter? Mit einem Derby in Frankfurt. Und zwei Derbysiege zum Auftakt, die wären noch viel schöner.

2. Ein System, das funktioniert. „Ich hoffe, dass wir dem Gegner unser Spiel aufdrücken können und unser System auf Anhieb funktioniert“, sagt Rico Rossi. Für den Huskies-Trainer sind die neu formierten Roten Teufel nach dem Trainerwechsel ein unbeschriebenes Blatt. Aber, so Rossi: „Wir wollen nur auf uns und unsere Stärken blicken“. Bis auf Förderlizenzler Eric Valentin, den Wolfsburg für einen DEL-Einsatz angefordert hat, fahren die Huskies vollzählig in die Wetterau mit sieben Verteidigern und zwölf Stürmern. Und die sind leidlich gut eingespielt. Rossi: „Wir wollen unseren Rhythmus finden.“ Wir wünschen den Huskies, dass das ganz schnell gelingt.

3.Eine verletzungsarme Saison. Es war das erste der beiden Gastspiele in Nauheim, das im vergangenen Herbst die schlimmste Verletzung hervorbrachte. Die hatte Auswirkungen auf die gesamte Saison. Manuel Klinge schied am 8. Oktober verletzt aus – und kam bis heute nicht zurück. Der Kapitän, der Leistungsträger, das Vorbild – Klinge fehlte an allen Ecken. Und er konnte als Leitfigur nie ersetzt werden. Diesmal sollen bitte alle Huskies ohne schwere Verletzungen durch die Saison kommen.

4. Eine Saison mit mehr Ruhe im Team: Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle in Mannheim, die daraus resultierende Personalrochade zwischen Adlern und Huskies. Das große Bohei um James Wisniewski, das erst beflügelte und dann etwas lähmte. Dazu die oft bescheidene Stimmung in der Halle und die Unzufriedenheit der Fans – es gab allerlei Unruhe in der letzten Spielzeit. Es waren eindeutig zu viele Turbulenzen. Das hat am Teamgeist genagt – und der muss diesmal dringend wieder besser werden.

5. Mehr Zusammenhalt: „Alle Spieler müssen stolz darauf sein, ein Husky zu sein.“ Sagt Michi Christ. Seit Jahren, ein ums andere Mal. Und das ist nun auch die Vorgabe der nicht weniger als sieben Kasseler Jungs, die den Teamgeist, den Zusammenhalt wieder deutlich in den Vordergrund rücken.

Gefragt sind dabei auch die besten Fans der Liga, die diesem Ruf in den beiden vergangenen Spielzeiten nicht mehr immer gerecht wurden. Die natürlich nicht zufrieden sein konnten. Deren demonstrative Abkehr von der Mannschaft und vor allem von Trainer Rossi aber phasenweise über das Ziel hinausschoß. Erste Schritte wurden am Ende der letzten Saison getan. Nun muss der Schulterschluss her. Auch wenn es mal nicht so läuft.

6. Ein Comeback von Manuel Klinge. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass der Kapitän noch einmal zurückkommt aufs Eis. Doch die Knieverletzung wiegt schwer. Also drücken wir die Daumen. Klinge auf dem Eis sehen – das wünschen wir ihm, der Mannschaft und den Fans.

7. Eine Saison mit positiven Überraschungen: Niemand kannte einst Phil Hungerecker, als er aus der Lüneburger Heide nach Nordhessen kam. Jetzt steht er als Mannheimer auf dem Sprung ins Nationalteam. Nun kennt kaum jemand Leon Hungerecker, den jüngeren Bruder. Wäre doch klasse, wenn der Torwart genauso zündet wie einst der Stürmer. Oder wie die Rakete unter den Eishockeyspielern, Richie Müller.

8. Eine Mannschaft mit Perspektiven: Denn eines ist ja klar: Dieses Jahr geht es um den Titel. Aber es geht noch nicht um den Aufstieg. Der ist in drei Jahren möglich. Die Grundlagen dafür aber, die müssen jetzt gelegt werden. Dazu gehört auch: den Kern für ein Team finden, das dann auf den Punkt da ist.

9. Eine Wohlfühl-Atmosphäre in der Halle. Die Huskies haben einiges an Änderungen angekündigt. Im Catering. Im Rahmenprogramm. Deshalb: Die Fans sollen sich wohler fühlen in ihrer altehrwürdigen Eishalle.

10. Einen Sieg im letzten Playoff-Spiel. Denn das hieße? Eben. Die Huskies sind Meister. Auch ohne Aufstieg – so darf eine Saison enden.

Hier finden Sie den Spielplan der Kassel Huskies für die Saison 2018/2019. 

Live aus Bad Nauheim

Vom ersten Saisonspiel der Huskies in Bad Nauheim (19.30 Uhr) berichten wir heute natürlich wie gewohnt live und in voller Länge: Jason Schade und Michaela Streuff melden sich ab 19.25 Uhr im HNA Radio. Marie Klement informiert im Liveticker: Reinhören und mitfiebern: www.hna.de/huskies

Öffentliches Training

Am nächsten Dienstag präsentiert die HNA die Huskies wieder einmal bei einem öffentlichen Training. Um 16.45 Uhr geht’s los. Natürlich gibt es auch wieder Interviews, Poster und eine Verlosung. Und eine besondere Überraschung. 

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