Zwei Jahre, zwei Sieger

Einmal durften Huskies jubeln, einmal triumphierte Frankfurt

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Raupe ins Glück: Nach dem Sweep im Jahr 2016 bejubeln die Huskies auf Frankfurter Eis den Einzug ins Halbfinale.

Kassel. Playoff-Spiele in der DEL2 zwischen Kassel und Frankfurt: Da kennen beide Teams gleichermaßen traumhafte und tragische Momente.

Auf Kassels Sweep - vier nötige Siege in Folge in einer Playoff-Runde - im Jahr 2016, folgte Frankfurts 4:0-Erfolg im vergangenen Jahr. Und 2018? Kassel ist für die Löwen kein Wunschgegner...

2016: Huskies - Löwen 4:0

Den Grundstein für die spätere Meisterschaft, legten die Huskies am 11. März 2016. 5000 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle sahen ein beeindruckendes Rudel in Tor-Laune: 5:2 siegten die Huskies im ersten Spiel. Für viele Experten überraschend, galt Frankfurt doch als Favorit auf die Meisterschaft. Wer dachte, dieser Erfolg sei ein positiver Ausrutscher gewesen, irrte: In Frankfurt gab es im zweiten Spiel den nächsten Sieg für Kassel: diesmal 6:4. Als beim 4:0 in eigener Halle der dritte Triumph im dritten Spiel folgte, zweifelte kaum noch jemand am frühen Saison-Aus der Frankfurter. 

Am 18. März folgte der persönliche Höhepunkt für Huskies-Trainer Rico Rossi ("Diese Serie willst du wie keine andere") und seine Jungs: Am Ratsweg fegten furiose Kasseler lustlose Löwen mit 8:1 aus der Saison. Der Weg ins Halbfinale war geebnet, die Demütigung für Frankfurt perfekt. Am Ende gelang den Huskies über Bietigheim noch ein Sweep - der den Gewinn der Meisterschaft bedeutete.

Rückblick: März 2016 - den Huskies gelingt der Sweep gegen Frankfurt

2017: Huskies - Löwen 0:4

Dass auch Löwen „sweepen“ können mussten die Huskies im Jahr nach der Meisterschaft erleben: Diesmal war es Frankfurt, das mit 4:0 jubeln durften. Nachdem Kassel im Viertelfinale Weißwasser ausgeschaltet hatte, wartete im Halbfinale Lieblingsgegner Frankfurt. Die 1:4-Niederlage im ersten Spiel am Ratsweg war noch keine Katastrophe für Kassel, das 2:5 im folgenden Heimspiel sorgte dagegen für erste Zweifel an einem möglichen Serien-Erfolg. 

Bitter ging es dann weiter: Nach dem 1:3 in Frankfurt im dritten Spiel drohte das vorzeitige Saisonaus, das am 7. April 2017 folgte: In der Kasseler Eissporthalle bejubelten die Löwen den Finaleinzug. Und wie: Mit 7:6 erkämpfte Frankfurt den Sweep, nahm erfolgreich Rache für das Aus im Vorjahr. Es war der erste Playoff-Erfolg einer Frankfurter Mannschaft gegen Kassel in der 25-jährigen Löwen-Geschichte. Und: Am Ende stand auch für Frankfurt der Gewinn der Meisterschaft.

Rückblick: April 2017 - Huskies ohne Chance gegen die Löwen

Fakten zur K.o.-Runde

• Für das Viertelfinale sind die sechs Bestplatzierten der Hauptrunde sowie die beiden Sieger der Pre-Playoffs qualifiziert. Die Playdowns bestreiten die Teams auf den Plätzen elf bis 14. Siehe dazu auch unseren Infoartikel rund um die Playoffs und Playdowns in der DEL2.

• Gespielt wird jeweils im Modus Best-of-Seven: Wer zuerst vier Spiele gewinnt, ist eine Runde weiter. Die Verlierer der ersten Playdown-Runde bestreiten die zweite.

• Steht es nach 60 Minuten unentschieden, wird so lange mit fünf gegen fünf um jeweils 20 Minuten verlängert, bis das entscheidende Tor fällt (Sudden Death).

• Ein Spieler wird automatisch gesperrt, wenn er seine zweite (Spieldauer-) Disziplinarstrafe bekommen hat.

Von Thomas Lange

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