Das A bis Z zum Kassel Marathon 2018: Über Sex und indische Idole

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So wird es am Sonntag wieder aussehen: Das Feld der Halbmarathonläufer im vergangenen Jahr kurz nach dem Startschuss auf der Damaschkestraße.  

Zum zwölften Mal fallen an diesem Wochenende die Startschüsse für den EAM Kassel Marathon. Wissenswertes vor dem Start in unserem A bis Z.

Am Samstag und am Sonntag befindet sich damit Kassel fest in der Hand der Läufer. Was alles zum Laufen und zum Marathon zählt, haben wir hier in alphabetischer Reihenfolge zusammengefasst. Unser A bis Z:

A wie Atempause: Die legt man am besten erst nach dem Lauf ein.

B wie Brustwarzenpflaster: Auch für Männer empfehlenswert, um dem Wundlaufen der empfindlichen Körperstellen vorzubeugen.

C wie Carboloading: Hängt direkt mit Punkt „K“ zusammen. Deshalb schön mitmachen bei der Kasseler Pasta-Party am Samstag zwischen 14.30 und 18 Uhr auf dem Platz vor dem Auestadion.

D wie Doping: Ist leider auch in der Langlaufszene angekommen. In Kassel gab es in den zwei vergangenen Jahren Kontrollen, die alle negativ waren. Wir empfehlen: Am Morgen zwei oder drei Espresso – das hilft auch.

E wie Eiweiß: Proteine sind stärker in den Fokus gerückt. Was lange Zeit vor allem Kraftsportler eingenommen haben, ist auch für Läufer interesssant. Auf teure Protein-Shakes kann man aber verzichten. Es gibt schließlich auch noch Milch, Eier und Quark.

F wie Fett: Igittigitt! Wer will das schon haben. Untersuchungen haben gezeigt, dass Laufeinsteiger zunächst etwa 10 Gramm Fett pro 30-Minuten-Einheit umsetzen, aber schon nach 12 Wochen Training auf 30 Gramm Fettverbrennung beim Laufen in der gleichen Zeit kommen. Also nicht verzweifeln: Einfach zehn Stunden laufen und 600 Gramm abspecken ;-))

G wie GPS-Uhr: Man ist immer genau im Bilde: Herzfrequenz und Standort werden ermittelt. Sicherlich ein hübsches Spielzeug und Hilfsmittel, aber Laufen geht auch ohne High Tech.

H wie Himmel: Dort ist man angekommen, wenn man die Ziellinie überquert hat.

I wie Indien: Das Heimatland von Fauja Singh (geboren 1911). Er ist der älteste Langstreckenläufer der Welt und absolvierte als erster Hundertjähriger einen Marathon. Im Februar 2013 beendete er seine Laufkarriere.

J wie Jogging: Ist das englische Wort für Dauerlauf. „To jog“ heißt „trotten“.

K wie Kohlenhydrate: Sie sind des Läufers Glück. Super-Benzin für den Antrieb. Wenn sie aufgebraucht sind, heißt es Zähne zusammenbeißen.

L wie Lachen: Machen viele auf der Ziellinie, wenn sie dort nicht gerade die Zähne zusammenbeißen (siehe auch „K“).

M wie Mann mit dem Hammer: Ein ganz schlimmer Geselle, der meistens zwischen Kilometer 30 und 35 auf die Läufer lauert. Wer ihm davonlaufen will, sollte vorher gut trainiert haben.

N wie Neuling: Das sind die, die am Anfang ganz schnell laufen, bis sie den Mann mit dem Hammer treffen (siehe „M“).

O wie Obst: Die Banane ist bei diesem Nahrungsmittel die Königin der Läufer.

P wie Pacemaker: Das sind die Tempomacher, und die gibt es natürlich auch in Kassel.

Q wie Qual: Das ist jeder Marathon – zumindest am Ende.

R wie Regeneration: Wichtig! Nach dem Lauf ist Zeit für Erholung. Vor allem männliche Teilnehmer verbinden das oft mit dem Trinken diverser Hefe-Weizenbiere.

S wie Sex: Sind Läufer wirklich die besseren Liebhaber? Das müssen Sie schon selbst ausprobieren.

T wie Toilette: Der Ort, den Sie besser vor dem Start noch einmal aufsuchen.

U wie Ultra: Wenn Ihnen irgendwann die 42 Kilometer nicht mehr ausreichen, können Sie gern einen draufsatteln. Die 100-Kilometer oder gar 100-Meilen-Läufe lassen grüßen.

V wie Vaseline: Nein, das hat nichts mit dem Stichwort unter „S“ zu tun, obwohl die Vaseline am besten im Schritt und/oder unter den Achseln eingesetzt wird. Wer sich ordentlich einreibt, läuft sich nicht wund und vermeidet Schmerzen auf den letzten Kilometern.

W wie Wetter: Das gibt es eigentlich für den passionierten Läufer nicht. Laufen kann man fast immer, und Regen ist in Kassel sowieso verboten.

X wie X-Beine: Sie sind oft ein Problem der weiblichen Läuferinnen. Orthopädisch betrachtet sind sie etwas ungünstiger als die O-Beine.

Y wie Yards: In der angloamerikanischen Maßeinheit sind bei einem 42 195 Meter langen Marathon 46 145 Yards zu laufen. Anstrengend bleibt es in jedem Fall.

Z wie Ziel: Da wollen alle hin. Es ist im Kasseler Auestadion – nur, wer es noch nicht weiß.

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