Gute Zukunftsaussichten 

Kassel Marathon: Positives Fazit trotz weniger Teilnehmer

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Ganz vorn: die Läufer der Spitzengruppe beim Marathon in Kassel. Die Startnummer „9“ trägt der spätere Sieger Edwin Kosgei aus Kenia. 

Kassel. Eine genaue Finisher-Zahl für den Marathon in Kassel gab es am Sonntag noch nicht. Veranstaltungschef Winfried Aufenanger deutete aber an, dass diese leicht rückläufig ausfallen wird.

Eine Erklärung hatte er aber auch direkt parat. Dass bei rund 9200 Anmeldungen nur 7500 bis 8000 Starter ins Ziel kamen, habe mit der langen Hitzeperiode in diesem Jahr zu tun. „Einige konnten da nicht richtig trainieren. Und ich als Trainer wäre der Letzte, der dann sagen würde, sie sollen trotzdem an den Start gehen“, sagte Aufenanger.

Ein positives Fazit gab es trotz des leichten Teilnehmerschwunds – und zwar vom Veranstalter und vom Titelsponsor EAM. Aufenanger wusste dabei gar nicht so richtig, wo er anfangen und aufhören sollte. Auch weil der Marathon so eine vielschichtige Veranstaltung sei. „Es war eine rundum gelungene Sache. Von der Darstellung, den Wettkämpfen und dem Wetter. Es wird schwer, das zu halten“ sagte der 71-Jährige.

Er habe am Montag bereits viele Anrufe und E-Mails von Leuten bekommen, die sich für den Marathon in Kassel bedankt hätten. Aufenanger wolle zwar nicht vergleichen, aber von der Atmosphäre im Auestadion sei der Kasseler Lauf einer der besten überhaupt.

EAM-Sprecher René Schneider widersprach da nicht: „Es war wieder ein tolles Ereignis und wir sind stolz darauf, als Titelsponsor dabei zu sein. Ich bin zwar nicht selbst mitgelaufen, war aber drei Tage dabei und habe die glücklichen Gesichter der Teilnehmer gesehen“, sagte Schneider. „Nordhessen gelten normalerweise als verschlossen. Wenn man das erlebt, hat man das Gefühl, Nordhessen hätten eher ein heißblütiges Temperament.“

Schneider bezeichnete den Marathon in diesem Jahr als Gesamtkunstwerk. Dazu passt, dass auch der nächste Termin bereits steht. 2019 findet die Veranstaltung vom 13. bis zum 15. September statt. Dann wird EAM definitiv noch Titelsponsor sein. Aber auch darüber hinaus ist eine Zusammenarbeit nicht undenkbar. „Wir werden uns in den kommenden Tagen zusammensetzen. Die Signale sind aber positiv“, sagte Aufenanger. Schneider war da zwar noch etwas zurückhaltender und wollte zum jetzigen Zeitpunkt nichts zur Zukunft sagen. Aber die Gespräche bestätigte auch er.

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