Kommentar zum Marathon: Zurück auf zwei Runden

Der Start an der Damaschkestraße.

Der Kassel-Marathon ist ein wichtiges Großereignis in der Stadt. Aber über ein Rückkehr zur Strecke der ersten Jahre sollte nachgedacht werden, findet Sportredakteur Frank Ziemke.

Das Wichtigste vorweg: Mit dem Marathon hat Kassel ein Großereignis, auf das es stolz sein kann. Er ist fester Bestandteil des Lebens dieser Stadt geworden. In Schulen. In Vereinen. In Familien. Mehr kann eine Sportveranstaltung nicht erreichen. Das sollten all die bedenken, die sich beispielsweise über das Sperren von Straßen beschweren, die ansonsten an einem Sonntagmorgen menschenleer gewesen wären.

Trotzdem verfestigt sich auch der Eindruck: Parallel zum Rückgang der Teilnehmerzahlen im Kernwettbewerb Marathon hat sich auch die Stimmung an der Strecke zurückentwickelt. Es gibt sie weiter, die Stimmungshochburgen. Doch selbst entlang einstiger Andrangs-Abschnitte wie beispielsweise der Friedrich-Ebert-Straße ist das Publikum stark zurückgegangen.

Zuschauerangaben von 70.000 wirken da kaum glaubhaft. Und über Alternativen sollte nachgedacht werden. Kassel ist längst vor allem ein Lauf der Minis, der Halbmarathon- und Staffelläufer. Warum also nicht über die Rückkehr zu einer kleineren Runde, doppelt gelaufen, nachdenken? So wie es in den stimmungsvolleren Anfangszeiten war.

Hier finden Sie alle Fotostrecken mit tausenden Bildern vom Marathon. 

Hier gibt es die Videos im Überblick.

Aller Artikel und sonstige Beiträge auch auf:  www.hna.de/marathon

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.