Einiges ist verbesserungswürdig

Kommentar zum Kassel-Marathon: Stimmung darf nicht weiter sinken 

Streckenrekord, jubelnde Zuschauer, hunderte Läufer – auf den ersten Blick wieder mal eine runde Sache, der Kassel-Marathon. 

Aber neben allen Dingen, die im wahrsten Sinne des Wortes gut gelaufen sind, gibt es doch einiges, was verbesserungswürdig ist.

Das ist zum einen die Stimmung – und zwar sowohl auf der Strecke als auch im Stadion. Wo sich vor ein paar Jahren noch massenhaft Zuschauer auf der Friedrich-Ebert-Straße versammelt und gejubelt haben, ist immer weniger los. Die Tendenz ist von Jahr zu Jahr sinkend. Stattdessen nehmen ungehaltene Autofahrer zu. Da herrscht erstaunlich wenig Verständnis für ein Event, das Kassel nach außen vertritt. Das Kassel ein Stück besonders macht.

Im Stadion bekommen vor allem die ersten Läufer den Jubel ab. Die Kenianer, die am nächsten Tag wieder abreisen. Ebenso wichtig ist es doch, die zu feiern, die aus Nordhessen kommen. Die vielleicht auch länger als vier Stunden brauchen. Aber die das Fortbestehen des Marathons sichern. Das sollte bedacht werden, damit die Teilnehmerzahl nicht sinkt und die Stimmung wieder steigt. 

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