"Fehler sind menschlich"

Marathon-Panne in Kassel: Warum Häme fehl am Platze ist

Frust auf der Wolfhager Straße: Marathon-Chef Winfried Aufenanger (im Hintergrund) unterrichtete am Sonntag die kenianischen Läufer über den Abbruch des Rennens für die Spitzengruppe. Rechts im Bild der mehrfache deutsche Marathonmeister Ralf Salzmann. 

Eine Panne beim Kasseler Marathon sogt für Aufruhr: Die Spitzengruppe wurde bei Kilometer 19 falsch geleitet - dadurch war das Rennen für die Teilnehmer vorbei. Ein Kommentar von Martin Scholz.

Keine Frage: In der Rubrik „Pleiten, Pech und Pannen“, nimmt der Vorfall mit den fehlgeleiteten Läufern einen Spitzenplatz ein. So ist es auch beim Kasseler Marathon einfach, sich über den Fehler lustig zu machen, zumal er mit Sicherheit vermeidbar gewesen wäre. 

Häme ist trotzdem der falsche Weg, wenn dabei andere, wichtige Fakten in den Hintergrund treten. So hat der Kasseler Marathon auch in seiner elften Auflage eindrucksvoll bewiesen, dass er eine ganze Region bewegt. Dieses Mal waren 9132 Menschen angemeldet. Wenn jetzt Fehler passiert sind, ist es richtig, darüber zu sprechen, die Fakten zu analysieren und die Konsequenzen zu ziehen. 

Dennoch sollten Schuldzuweisungen nicht von der Bedeutung der gesamten Veranstaltung ablenken. Fehler sind menschlich – sie können passieren, sollten aber nicht die Planung für den nächsten Marathon in Kassel stören. Der Termin steht übrigens schon fest: der 16. September 2018. Gehen wir mal davon aus, dass dann wieder alle Läufer die gleiche Strecke laufen.

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