Dietrich und Hagos Bisrat klar überlegen

Kasseler PSV-Staffel schlägt beim Marathon zurück

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Staffelsieger: (von links) Hassan Jama Ige, Eva Dieterich und Anbessajer Hagos Bisrat vom PSV Grün-Weiß Kassel.

Im vergangenen Jahr hatte es für die Staffeln vom PSV Grün-Weiß Kassel nach einem dramatischen Schlussspurt nur zu Platz zwei und drei gereicht.

Nun holte sich eine fast komplett neu besetzte Vierergruppe den Titel – in Abwesenheit der Sieger aus dem vergangenen Jahr Yannik Gerland, Dörte Nadler, Laura Hottenrott und Andreas Gerrits.

Die Sieger: Eva Dieterich, Anbessajer Hagos Bisrat, Hassan Jama Ige und Mussa Muhamand Bahar. Dieterich und Hagos Bisrat hatten sich tags zuvor schon den Sieg im Mini-Marathon gesichert. In 2:28:30 Stunden unterboten die Sieger auch die Zeit der Vorjahresgewinner um mehr als eine Minute.

Ins Ziel lief die PSV-Staffel zu dritt ein. Wo Mussa Muhamand Bahar geblieben war, wussten sie alle nicht. „Vielleicht sitzt er noch im Bus“, sagte Dieterich schmunzelnd. Ihre Staffel sei vom Start weg vorn gewesen. „Nur einmal wurde ich eingeholt. Aber das hat Anbessajer wieder aufgeholt“, freute sich Dieterich. „Das war insgesamt schon ziemlich gut. Die Stimmung an der Strecke. Wie wir das gemacht haben. Auch die Bedingungen waren optimal.“

Hinter der Staffel des PSV Grün-Weiß Kassel kam die des TSV Niederelsungen um Felix Kaiser, Matis Hüppe, Noah Heinemann und Robin Schmidt ins Ziel. Dritter wurde der Marathon-Sponsor EAM mit Daniel Borsanyi, Dario Ernst, Florian Drexler und Maurice Herwig.

Wieder siegt Gabriel

Bei den Handbikern durfte einer jubeln, der das zumindest in Kassel schon gewohnt ist. Der 35-jährige Patrick Gabriel aus Neustadt am Rübenberge nahe Hannover nahm bislang vier Mal an der Veranstaltung in Nordhessen teil – jedes Mal holte er am Ende auch den Titel. Dieses Mal kam er nach 35:19 Minuten ins Ziel. Etwas langsamer als im vergangenen Jahr, aber immer noch mehr als fünf Minuten schneller als sein erster Verfolger Joel Weingut.

Vierfacher Sieger bei den Handbikern: Patrick Gabriel (35) aus Neustadt am Rübenberge bei Hannover.

Dass er allein unterwegs war, er hatte es so geplant. „Beim Weltcup, an dem ich auch teilnehmen werde, gibt es ein Einzelzeitfahren, da ist man auch allein, fährt ohne Taktik und dafür wollte ich hier trainieren“, sagte Gabriel. Wirklich ausgepowert wirkte er da noch nicht. Denn er hätte auch noch schneller sein können.

„Ich musste durch die nassen Straßen und das Laub in den Kurven besonders aufpassen. Da bin ich dann langsamer gefahren, als ich es hätte machen können. Der Regen von gestern hat sich auf jeden Fall noch bemerkbar gemacht.

Nach Kilometer zwei war er dennoch allein. „Da war heute keine Konkurrenz für mich dabei“, sagte Gabriel, der im kommenden Jahr dann seinen fünften Titel holen möchte.

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