Simret Restle-Apel: Der Lauf meines Lebens

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Triumphlauf auf der Zielgeraden: Marathon-Siegerin Simret Restle-Apel wird von den Zuschauern im Auestadion gefeiert.

Im Ziel musste sie nur kurz gestützt werden: Simret Restle-Apel vom PSV Grün-Weiß Kassel ist die erste heimische Läuferin, die sich in Kassel auf der klassischen Marathonstrecke durchsetzen konnte. Mit ihr sprachen wir über ihren Erfolg in 2:37:48 Stunden und ihre Pläne für die Zukunft.

Sie haben gewonnen - haben Sie damit gerechnet? 

Restle-Apel: Ich wusste, was ich draufhabe, aber mit einem Sieg beim Marathon kann man nie rechnen.

Wie war das doch möglich? 

Restle-Apel: Ich bin von Anfang an nicht von meiner Taktik abgewichen und habe mich nicht von der Führenden verleiten lassen, das Tempo zu forcieren.

Die ist mit einer Bestzeit von 2:29 Stunden nach Kassel gekommen und ist 35 Kilometer lang ein einsames Rennen gelaufen. Was war dann los?

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Restle-Apel: Ich habe sie auf den langen Geraden immer im Blick gehabt. Als sie sich nach 30 Kilometern immer wieder umgeschaut hat, wusste ich, dass ich noch eine Chance habe, die 400 Meter Vorsprung aufzuholen.

Was bedeutet Ihnen der Sieg? 

Restle-Apel: Unglaublich viel. Das war nicht nur eine neue Bestzeit für mich. Das war das Rennen meines Lebens.

Warum gerade hier? 

Simret Restle- Apel, 31, PSV Grün-Weiß Kassel, über ihren Sieg    

Restle-Apel: Der PSV Grün-Weiß ist mein Verein und Winfried Aufenanger mein Trainer. Ich lebe zwar in Wiesbaden, aber ich betrachte das hier als ein Heimspiel. Das war mein Publikum, und dafür möchte ich mich bedanken.

Und jetzt? Wie geht es weiter? 

Restle-Apel: Hoffentlich mit einigen hochkarätigen internationalen Wettbewerben. Aber erst einmal fahre ich am Montag mit meinem Mann Rainer nach Sardinien in den Urlaub.

Video mit Simret Restle-Apel im Interview

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