Marathon-Veranstalter präsentieren Neuerungen zum Lauf – Neues Maskottchen

Emu steht in den Startlöchern

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Gruppenbild mit Emu: Illustrator Lutz Reimer (von links), die Läufer Jens Nerkamp und Melat Kejeta Yisak, Kostümschneiderin Michaela Kirschberger, Marathon-Veranstaltungschef Winfried Aufenanger und René Schneider, Leiter der EAM-Kommunikation mit dem Maskottchen.

Kassel. Der Termin ist wirklich leicht zu merken: Am 1. Oktober fällt zum elften Mal der Startschuss zum Kasseler Marathon. Neu im Boot ist mit der EAM ein anderer Titelsponsor.

Der Energieversorger ist zusammen mit Veranstaltungschef Winfried Aufenanger und seinem Team verantwortlich für etliche Neuerungen, die am Kasseler Firmensitz des Energieunternehmens vorgestellt wurden. Ein Überblick:

Die VIP-Läufer

Nicht etwa der Schnellste oder der Titelverteidiger bekommt beim EAM Kassel Marathon im Herbst die Startnummer 1. Konrad Dobler ist der Mann, der mit der prestigeträchtigen Zahl auf die große Runde durch die Stadt gehen wird. Der frühere Weltklasseathlet, der 1991 in London nach 2:11:57 Stunden über die Ziellinie lief, war zweimal bei Olympia und dreimal bei Weltmeisterschaften mit dabei. Heute ist Dobler Bürgermeister in Langerringen bei Augsburg und kommt in erster Linie als Hobbyläufer und Freund seines früheren Trainers Winfried Aufenanger nach Kassel. 

Keine Hobbyläufer sind Jens Nerkamp und Melat Yisak Kejeta. Die Deutsche Meisterin über 10 Kilometer wird voraussichtlich auf der Halbmarathonstrecke starten und dürfte mit ihrer Bestzeit von 1:11:00 Stunden zu den Favoritinnen zählen. Ebenfalls weit vorn zu erwarten ist ihr Vereinskamerad Jens Nerkamp vom PSV Grün-Weiß Kassel, der im vergangenen Jahr sein Debüt im Nationaltrikot feierte. 

 Das Maskottchen

Nicht mit im Läuferfeld zu erwarten ist ein Marathon-Neuling: der Emu. Das neue Maskottchen wurde am Freitag erstmals öffentlich präsentiert. Mit dabei waren seine Schöpfer, der Illustrator Lutz Reimer und die Kasseler Kostümschneiderin Michaela Kirschberger. Ab Dienstag können auf der Homepage des Marathons sowie per Post Vorschläge für einen Namen eingereicht werden.

Die Perspektiven

Neben dem Mini-Marathon sollen am Veranstaltungswochenende zum zweiten Mal Bambinis an den Start gehen. „Da hatten wir im vergangenen Jahr um die 200 Kindergartenkinder am Start, aber in diesem Jahr sollen es 1000 werden“, hofft Winfried Aufenanger. Ebenfalls auf Zuwachs hofft der 70-Jährige bei den Kasseler Studenten: „Bei 300 vom vergangenen Jahr ist noch Luft nach oben.“

Damit die Teilnehmerzahl in diesem Jahr wieder fünfstellig wird, sind zudem die ersten Werbe-Flyer in dänischer Sprache gedruckt und auf dem Weg nach Norden.  

Mehr Infos auch unter www.kassel-marathon.de

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