Aktion Bewegung für Nordhessen

HNA-Mixed-Staffel kommt beim Kassel-Marathon im Auestadion an

Zusammen beim Kassel-Marathon: (von links) Die HNA-Staffel-Läufer Elke Köck, Martin Fräger und Antje Scharf mit Laufpartnerin Iris Walker und Marathon-Chef Winfried Aufenanger, der die Gruppe vorbereitete. Foto: Koch

Kassel. Vier Läufer, ein Ziel: Ankommen beim Kassel-Marathon in der Mixed-Staffel.

Mit der Startnummer 1384 gehen Antje Scharf, Martin Fräger, Elke und Julia Köck an den Start der Mixed-Staffel. Rund zehn Kilometer liegen vor jedem Läufer. Zehn Kilometer, für die sich die vier im Zuge der HNA-Aktion Bewegung für Nordhessen mit Lauftrainer Winfried Aufenanger vorbereitet haben. „Wesentlich besser, als ohne Anleitung zu trainieren“, sagt Martin Fräger, der berufsbedingt nicht jedes Training wahrnehmen konnte, über die professionelle Anleitung.

Vor dem Start herrscht ein Gefühls-Mix aus Nervosität, Anspannung aber auch Zuversicht in der Staffel. „Ich bin ein bisschen aufgeregt. Ich bin ja eine pure Anfängerin“, sagt Elke Köck. „Ich hoffe einfach, dass ich die zehn Kilometer schaffe.“ Unterstützung erhält sie von Tochter Julia Köck, die ebenfalls in der Staffel mitläuft. Gegenseitig hat sich die Mutter-Tochter-Fraktion im Training unterstützt. „Ich hoffe, dass ich eine gute Zeit für die Gruppe laufe“, sagt die 17-jährige Realschülerin der Kasseler Luisenschule, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen steht.

Auch Startläuferin Antje Scharf, die nach ihrem Staffeltraining den ganzen Marathon laufen will, ist vor dem Start zuversichtlich. „Wir sind in guter Verfassung und ich selbst fühle mich gut vorbereitet“, sagte sie.

Gute Laufbedingungen

Beim Marathon selbst herrschen beste Laufbedingungen: 20 Grad und Sonnenschein. Der Lauf beginnt für die Staffel um neun Uhr. Dann geht Startläuferin Antje Scharf auf die Strecke. „Unterwegs war es ein tolles Gefühl. Ich habe viele Freunde auf der Strecke getroffen“, sagt sie.

Nach 4:14:09 Stunden laufen, kämpfen und schwitzen ist klar: Die Mühen haben sich gelohnt. Die Staffel erreicht das Ziel. Scharf hat die Schlussrunde noch genau vor Augen. „Meine Kinder sind mit mir die Runde im Auestadion gelaufen, das Publikum hat uns Läufern zugejubelt und die Familie war da“, beschreibt Scharf ihre Eindrücke. „Das war einfach toll.“

Auch der dritte Läufer der Staffel, Martin Fräger, fand die Stimmung rund um den Marathon im Ziel klasse. „Das Schönste ist das Gefühl, dass wir unser gemeinsames Ziel zusammen erreicht haben“, sagt er. „Ich war dann noch zwei Stunden im Stadion. Da habe ich viele Kollegen getroffen, von denen ich gar nicht wusste, dass sie laufen“, sagt Fräger, für den der Marathon ein rundum gelungenes Erlebnis war. „Ich fühle mich jetzt wie ein kleiner Teil der Läufergemeinde. Wir haben uns alle haben sich abgeklatscht, obwohl wir uns nicht kannten.“

„Ich bin einfach erleichtert, dass wir es geschafft haben. Es war ein klasse Erlebnis“, sagte Elke Köck. „Uns hat es so gut gefallen, dass meine Tochter und ich überlegen, nächstes Jahr nochmal zu starten.“

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