Wechsel in die Eastern Conference

Blockbuster-Trade: NBA-Star Kawhi Leonard verlässt die San Antonio Spurs

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Kawhi Leonard wechselt von den San Antonio Spurs zu den Toronto Raptors.

Spektakulärer Trade in der Basketball-Profiliga NBA: Kawhi Leonard verlässt die San Antonio Spurs und wechselt in den Osten. Im Gegenzug kommt ein anderer Star nach Texas.

Update vom 18. Juni 2018

Wenige Stunden nachdem durchsickerte, Kawhi Leonard könnte von den San Antonio Spurs zu den Toronto Raptors wechseln, folgte nun die offizielle Bestätigung. Der 27-Jährige wurde gemeinsam mit Danny Green nach Kanada getradet, im Gegenzug erhalten die Texaner DeMar DeRozan, den österreichischen Center Jakob Pöltl sowie einen Erstrunden-Pick für den NBA-Draft 2019.

„Wir wünschen ihm alle Gute für seinen Wechsel nach Toronto. Ich denke, dass er fantastisch sein wird“, sagte Spurs-Trainer Gregg Popovich über Leonard und fügte hinzu: „Ich glaube, dieses Tauschgeschäft wird sich für beide Teams als gut erweisen.“

Trade von Kawhi Leonard: Erstmeldung

Toronto/San Antonio - Kawhi Leonard verlässt wohl nach sieben Jahren die San Antonio Spurs. Die Texaner sind laut NBA-Insider Shams Charania von Yahoo Sports in Verhandlungen mit den Toronto Raptors. Demnach könnte schon bald ein Trade von Leonard über die Bühne gehen.

Im Gegenzug für den Small Forward, der in der vergangenen Saison aufgrund einer Verletzung am Quadrizeps lediglich neun Spiele für die Spurs absolvierte, soll DeMar DeRozan nach San Antonio wechseln.

Neben US-Nationalspieler DeRozan, Weltmeister und Olympiasieger, soll auch der Österreicher Jakob Pöltl zum fünfmaligen Meister kommen. Außerdem erhalten die Spurs einen Erstrunden-Pick für den Draft 2019. Gemeinsam mit Leonard geht angeblich Danny Green zu den Raptors.

Kawhi Leonard: Toronto Raptors gehen Risiko ein

Der Leonard-Trade wäre für die Toronto Raptors allerdings sehr riskant. Schließlich wird der 27-Jährige im Jahr 2019 Unrestricted Free Agent und kann sich dann dem Team seiner Wahl anschließen. Die Kanadier würden Leonard folglich ohne Gegenwert verlieren. Gerüchten zufolge plant Leonard künftig seine Zelte in Los Angeles (Kalifornien) aufzuschlagen und an der Seite von NBA-Superstar LeBron James bei den Lakers zu spielen.

Für Leonard kommt DeMar DeRozan zu den San Antonio Spurs.

DeMar DeRozan besitzt hingegen noch einen Vertrag bis 2021 mit einer Spieler-Option im letzten Jahr. Bis zuletzt galt es als unwahrscheinlich, dass der 28-Jährige in einen Trade involviert sein könnte. Schließlich spielt der viermalige All-Star seit 2009 für die Franchise aus Kanada.

Letzte Nacht soll DeRozan über den Trade informiert worden und davon nicht sonderlich begeistert gewesen sein, blickt man in seine Instagram-Story.

Kawhi Leonard: Folgt im Sommer 2019 der Wechsel zu den Los Angeles Lakers?

Ein Trade von Kawhi Leonard in die Eastern Conference nach Toronto wäre durchaus eine Überraschung. Schließlich wurde der NBA-Finals-MVP von 2014 in den letzten Wochen vor allem mit den Los Angeles Lakers in Verbindung gebracht. Doch Trade-Gespräche scheiterten offenbar aufgrund zu hoher Forderungen der Spurs.

Nun schicken die Texaner ihren Franchise-Player, mit dem sie 2014 den NBA-Titel gewonnen haben, also nach Kanada. Doch auch weitere Spieler wechseln die Teams.

Kawhi Leonard: Trade im Überblick

Folgende Spieler und Picks sind laut NBA-Insider Adrian Wojnarowski von ESPN in den Trade zwischen den San Antonio Spurs und den Toronto Raptors involviert.

Die Toronto Raptors erhalten: Kawhi Leonard (Small Forward), Danny Green (Shooting Guard)

Die San Antonio Spurs erhalten: DeMar DeRozan (Shooting Guard), Jakob Pöltl (Center), Erstrunden-Pick 2019 (geschützt)

Kawhi Leonard: Statistiken

Saison

Spiele

Minuten

Punkte/Spiel

Wurfquote (%)

Rebounds/Spiel

Assists/Spiel

Steals/Spiel

Blocks/Spiel

Turnovers/Spiel

2017/2018

9

23.3

16.2

46.8

4.7

2.3

2.0

1.0

1.8

2016/2017

74

33.4

25.5

48.5

5.8

3.5

1.8

0.7

2.1

2015/2016

72

33.0

21.2

50.6

6.8

2.6

1.8

1.0

1.5

2014/2015

64

31.8

16.5

47.9

7.2

2.5

2.3

0.8

1.5

2013/2014

66

29.1

12.8

52.2

6.2

2.0

1.7

0.8

1.2

2012/2013

58

31.2

11.9

49.2

6.0

1.6

1.7

0.6

1.1

2011/2012

64

24.0

7.9

49.3

5.1

1.1

1.3

0.4

0.7

Gesamt

407

30.4

16.3

49.5

6.2

2.3

1.8

0.7

1.4

NBA: Die wertvollsten Teams der Basketball-Profiliga

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1.
Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat eine Rangliste der wertvollsten Franchises der NBA erstellt. Wir zeigen Ihnen die Plätze 30 bis 1. © AFP
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 30: New Orleans Pelicans - 1 Milliarde Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 29: Memphis Grizzlies - 1,025 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 28: Charlotte Hornets - 1,05 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 27: Minnesota Timberwolves - 1,06 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 26: Milwaukee Bucks - 1,075 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 25: Detroit Pistons - 1,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 24: Denver Nuggets - 1,125 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 23: Atlanta Hawks - 1,15 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 22: Indiana Pacers - 1,175 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 21: Philadelphia 76ers - 1,18 Millarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 20: Utah Jazz - 1,2 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
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Platz 19: Orlando Magic - 1,225 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 18: Oklahoma City Thunder - 1,25 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 17: Phoenix Suns - 1,28 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 16: Portland Trail Blazers - 1,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 15: Cleveland Cavaliers - 1,325 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 14: Washington Wizards - 1,35 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 13: Sacramento Kings - 1,375 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 12: Toronto Raptors - 1,4 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © dpa
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 11: San Antonio Spurs - 1,55 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
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Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 9: Dallas Mavericks - 1,9 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
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Platz 6: Brooklyn Nets - 2,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 5: Boston Celtics - 2,5 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 4: Chicago Bulls - 2,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 3: Golden State Warriors - 3,1 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
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Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 2: Los Angeles Lakers - 3,3 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018)
Platz 1: New York Knicks - 3,6 Milliarden Dollar (Stand: Februar 2018) © AFP

sk/SID

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