Kerbers Tag vor dem Finale: Ungeliebte Fragen und Training

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Angelique Kerber steht vor ihrem ersten Wimbeldon-Finale. Foto: Facundo Arrizabalaga

London (dpa) - Am Tag vor ihrem ersten Wimbledon-Finale wird sich Angelique Kerber noch einmal einer wenig geliebten Aufgabe stellen. Um 14.00 Uhr Ortszeit ist mit der deutschen Endspiel-Teilnehmerin am Freitag eine Pressekonferenz angesetzt.

Und das, obwohl sie sich auch schon am Donnerstag nach dem Halbfinal-Erfolg über Venus Williams aus den USA den Fragen auf Englisch und Deutsch stellte. Final-Rivalin Serena Williams, die Schwester von Venus Williams, ist dagegen von dieser Pflicht befreit. Die 21-fache Grand-Slam-Turniersiegerin und Titelverteidigerin blieb am Donnerstag etwas länger und sprach etwas ausführlicher.

Und natürlich wird sich Australian-Open-Siegerin Kerber einen Tag, bevor sie erste deutsche Grand-Slam-Siegerin in London seit Steffi Graf 1996 werden will, auf dem Trainingsplatz tummeln. Mit ihrem Trainer Torben Beltz wird sie eine lockere Einheit absolvieren.

"Viel kann man nicht mehr machen", sagte die 28-jährige Kielerin. "Es ist schwer, jetzt noch irgendwas anzutrainieren." Schwächen zeigte die Deutsche, die nach dem Turnier wieder auf Platz zwei der Weltrangliste vorrücken wird, in den vergangenen Tagen beim Aufschlag.

Gegen Serena Williams hat sie eine negative Bilanz von 2:5. In Australien feierte Kerber aber Ende Januar mit dem Endspiel-Erfolg gegen die Amerikanerin und ihrem ersten Grand-Slam-Titel den größten Erfolg ihrer Karriere. "Es muss auf jeden Fall an dem Tag alles sitzen", blickte Kerber auf Samstag voraus. "Ich werde versuchen, an dem Tag mein Bestes zu tun, damit alles passt."

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