Marathon-Olympiasieger

Kipchoge startet in London - Keine Rekordjagd in Berlin

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Marathonrekordversuch in Monza

Berlin - Marathon-Olympiasieger Eliud Kipchoge wird bei der WM in London starten. Dadurch kommt es nicht zum Weltrekordversuch in Berlin.

Olympiasieger Eliud Kipchoge wird nach dem knapp verfehlten ersten Marathon unter zwei Stunden das kenianische Team bei den Weltmeisterschaften in London (4. bis 13. August) anführen. Das teilte der Verband mit. Damit kommt es nicht zu einem Weltrekordversuch des 32-Jährigen beim diesjährigen Berlin-Marathon am 24. September.

Kipchoge hatte am 6. Mai bei einem vielbeachteten Versuch auf der Formel-1-Strecke in Monza in 2:00:25 Stunden die Zwei-Stunden-Marke verpasst. Allerdings zählte die Zeit nicht als offizieller Weltrekord. Die letzten sechs Bestzeiten über die 42,195 Kilometer wurden allesamt auf der schnellen Strecke in der deutschen Hauptstadt aufgestellt, zuletzt lief Kipchoges Landsmann Dennis Kimetto 2014 den noch heute gültigen Weltrekord von 2:02:57. 

Namhaftes Nationalteam

Kipchoge ist allerdings nicht der einzige namhafte Läufer im kenianischen WM-Aufgebot. In Daniel Wanjiru und Mary Keitany treten die diesjährigen Sieger des London-Marathons erneut in der britischen Hauptstadt an. Keitany hatte dabei in 2:17:01 Stunden den schnellsten Marathon in einem reinen Frauenrennen abgeliefert. Bei den Männern komplettiert der ehemalige Weltrekordler Wilson Kipsang das Aufgebot, neben Keitany starten bei den Frauen die zweimalige Weltmeisterin Edna Kiplagat und die ehemalige Halbmarathon-Weltrekordlerin Florence Kiplagat. 

SID

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