Klitschko: „Seine Vision lebt“

Bewegender Abschied für Fritz Sdunek

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Witali Klitschko hält die Trauerrede für dein im Dezember verstorbenen Fritz Sdunek.

Hamburg - Bewegender Abschied für einen großen Boxtrainer: Rund 500 Gäste nahmen auf dem Friedhof Ohlsdorf in Hamburg Abschied von Trainer-Legende Fritz Sdunek.

Dazu gehörten die Ex-Champions Witali Klitschko, Dariusz Michalczewski und Henry Maske. „Seine Vision lebt, seine Wörter sind in meinen Ohren“, sagte der frühere Schwergewichts-Weltmeister Witali Klitschko. Der Ukrainer hat wegen seiner politischen Karriere mit dem Boxen aufgehört und ist heute Bürgermeister von Kiew. „Er ist sicher einer der besten Trainer der Welt. Fritz hatte überhaupt keine Feinde. So einen arbeitssamen Menschen habe ich selten erlebt“, sagte Trainer-Kollege Ulli Wegner.

Sdunek war am 22. Dezember an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Er wurde 67 Jahre alt. Welch hohen Stellenwert er in der Box-Szene genießt, machte der große Andrang in der Trauerhalle deutlich. Die Zeremonie musste auf Bildschirme in Nebenräume übertragen werden.

Sduneks Sarg stand in einem Boxring, daneben ein Bildnis des gebürtigen Mecklenburgers mit erhobenen Fäusten. Zu Musik von Tina Turner („Simply the best“) und Frank Sinatra („I did it my way“) gedachten die Gäste noch einmal der gemeinsamen Momente mit Sdunek. Der Journalist Björn Jensen, der eine Biographie über Sdunek verfasst hat, und Klitschko hielten die Trauerreden.

„Ich danke dem lieben Gott, dass ich Fritz getroffen habe. Ohne ihn wäre ich nie so erfolgreich geworden“, sagte Klitschko. Der Ältere der beiden Klitschko-Brüder hatte jahrelang unter dem früheren Amateurboxer gearbeitet und wurde unter Sduneks Führung zu einem der erfolgreichsten Schwergewichts-Boxer der Geschichte.

SID

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