Jennings-Fight perfekt

Klitschko will Kampf gegen Stalker Briggs

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Wladimir Klitschko.

Berlin - Nach dem inzwischen bestätigten Titelkampf gegen Bryant Jennings könnte Wladimir Klitschko danach gegen seinen Stalker Shannon Briggs boxen.

US-Profiboxer Shannon Briggs scheint bei seinen hartnäckigen Bemühungen um einen Kampf gegen Weltmeister Wladimir Klitschko vorangekommen zu sein. Unabhängig von dem am Dienstag offiziell bestätigten WM-Fight gegen den Amerikaner Bryant Jennings am 25. April im New Yorker Madison Square Garden möchte der Weltmeister der Verbände IBF, WBA und WBO offenbar bald gegen seinen Stalker Briggs kämpfen.

"Briggs hat die Grenzen des guten Geschmacks überschritten. Ich möchte ihn für seine Frechheiten bestrafen und gern gegen ihn boxen", sagte Klitschko der "Sport Bild" (Mittwoch) über die Nervensäge. In den vergangenen Monaten hatte Briggs Klitschko fast rund um die Welt verfolgt, ihm aufgelauert, ihn bedrängt und aufgefordert, gegen ihn in den Ring zu steigen.

Diese besondere PR in eigener Sache war fragwürdig, nicht nur für Klitschko. "Es gibt eine Logik in dem, was er macht. Er will sich promoten. Allerdings hat er dabei die Grenzen überschritten. Er weiß nicht, wann es genug ist. Es ist nicht mehr lustig", sagte der Schwergewichts-Weltmeister. Wladimir Klitschkos inzwischen nicht mehr aktiver Bruder Vitali hatte den 43 Jahre alten Briggs 2010 in einem WM-Kampf nach Punkten bezwungen.

Das Duell mit dem in 19 Kämpfen ungeschlagenen Jennings (30) ist nach Mitteilung seines Managements jetzt perfekt. Der 38 Jahre alte Waldimir Klitschko, der seinen 27. Titelkampf bestreitet, boxt zum vierten Mal im legendären Madison Square Garden. Der jüngere der Klitschko-Brüder ist seit 2006 zum zweiten Mal Weltmeister und nach dem legendären Joe Louis der am längsten amtierende Schwergewichts-Champion.

Klitschko ist in WM-Kämpfen seit neun Jahren ungeschlagen und bezwang zuletzt im November in Hamburg den Bulgaren Kubrat Pulew durch K.o. in der fünften Runde. Der gebürtige Ukrainer hält die Titel der Verbände IBF, WBA und WBO.

dpa

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