HSV taumelt Richtung Zweite Liga

Kommentar zum Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga

Hört die Signale lautet die Empfehlung von HNA-Sportchef Frank Ziemke in Richtung des HSV. Ein Komentar zur Lage im Tabellenkeller.

Peter Knäbel konnte einem fast schon leidtun. Seine Beförderung vom Sportdirektor auf den Trainerstuhl des HSV stieß ja nicht nur auf Zustimmung. Kritiker konnten nach dem desolaten Auftritt der Hamburger in Leverkusen also gleich fragen: „Was soll das Ganze?“

Knäbel ist in dieser Saison der dritte Coach bei den Hanseaten. Die Ausbeute der wilden Wechselei ist gering. Hamburg taumelt Richtung Zweite Liga. Wie im letzten Jahr, als der Klassenerhalt vor allem der Schwäche der Konkurrenz zu verdanken war. Auch damals verbrauchte der HSV drei Trainer.

Wie wohltuend ist angesichts dieser Chaosszenarien der Blick nach Augsburg. Klar, der FC schaut nicht auf ähnlich erfolgreiche Zeiten zurück wie der HSV. Er träumt deshalb nicht seit Jahren von großen Siegen, während der Albtraum Abstieg unbemerkt Gestalt annimmt. Die Schwaben arbeiten sich solide Richtung Europapokal. Und haben mit den Langzeit-Vertragsverlängerungen für Trainer Weinzierl und Manager Reuter das Fundament für planvolles und geduldiges Arbeiten gesetzt. Nicht nur dem HSV möchte man da zurufen: Hört die Signale!

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