Kommentar zum Formel-1-Auftakt: Effektive Standards

Formel-1-Pilot Fernando Alonso hat zum Saisonauftakt in Melbourne einen Horror-Unfall unbeschadet überstanden. Dazu ein Kommentar von Robin Lipke.

Dass Formel-1-Pilot Fernando Alonso nahezu unbeschadet aus seinem Fahrzeug gestiegen ist, grenzt an ein kleines Wunder. Beim Saisonauftakt in Melbourne wirbelte der Bolide durch die Luft, schlug gegen die Bande, und danach sah der McLaren so aus, als wäre er in der Schrottpresse gewesen. Der Spanier überlebte unverletzt. Unfassbar. Der Atem stockt einem immer noch.

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Natürlich spielt dabei eine gehörige Portion Glück mit. Aber das ist es nicht nur. Alonsos Glück ist zugleich ein Beleg für die effektiven Sicherheitsstandards in der Formel 1. Helme, Overalls und das Monocoque, die Überlebenszelle, bieten einen fast optimalen Schutz. Insofern gilt dem Weltverband großer Respekt. Die Fia feilt nicht nur an spektakulären Strecken, sondern hat überdies die Sicherheit der Fahrer im Blick.

Gut so. Denn solche Unfälle gehören zum Motorsport dazu. Sie sind Teil des Spektakels. Die Piloten wissen um das Risiko. Die Fans lieben den Nervenkitzel. Wer etwas andere behauptet, der heuchelt.

Vor diesem Hintergrund hatte es der Große Preis von Australien in sich: Das Chaos um den neuen Qualifying-Modus, packende Manöver und nicht zuletzt zwei deutsche Fahrer auf dem Podest – die Formel 1 ist furios in die Saison gestartet und macht Lust auf mehr. Vor allem dann, wenn solche Horror-Unfälle vergleichsweise glimpflich ausgehen.

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