Kommentar zum Fußball-Länderspiel in Kassel: "Glücklich in der Nische"

Am 2. September wird es wieder ein Fußball-Länderspiel im Kasseler Auestadion geben: Dann tritt die deutsche U21-Nationalmannschaft im Test gegen die Slowakei ein. Dazu ein Kommentar von HNA-Sportredakteur Florian Hagemann.

Mit der neuerlichen Vergabe eines Fußball-Länderspiels ins Auestadion etabliert sich Kassel als Austragungsort für Sportveranstaltungen der gehobenen Klasse in einer lukrativen Nische. Längst ist die U 21 keine Mannschaft mehr, die unter ferner liefen agiert, sondern die mit bekannten Bundesligaprofis immer mehr das Interesse der Fußballfans hervorruft. Die Einschaltquoten während der Europameisterschaft im vergangenen Jahr belegen das. Durch die Teilnahme an den Olympischen Spielen wird diese Auswahl an Bedeutung gewinnen.

Auch wenn im September ein neu formiertes Team im Auestadion auflaufen wird, kann sich Kassel somit auf eine weitere Attraktion aus dem Bereich des Sports freuen. Das darf durchaus auch als Belohnung dafür gewertet werden, dass dieser Standort für solcherlei Ereignisse fernab der absoluten Premiumveranstaltungen funktioniert. Der Markt hierfür ist in dieser Region schließlich nicht übersättigt – ganz im Gegenteil.

Das haben die prima Kulissen bei Junioren-Länderspielen und auch den Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten in der Vergangenheit gezeigt. Deshalb ist die Vergabe nach Kassel nur allzu logisch: Es profitieren alle.

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