Kommentar zur Übertragung der Handball-WM: Peinlicher Fehlstart

Kassel. HNA-Sportredakteur über den Übertragungsversuch des DKB vom ersten deutschen Spiel bei der Handball-Weltmeisterschaft.

Noch keine fünf Minuten war diese Handball-WM aus deutscher Sicht alt, da gab es schon den ersten großen Aufreger – nicht aus rein sportlicher Sicht, sondern für die Zuschauer hierzulande. Sie sahen nämlich: nichts. Selbst die Notlösung streikte. Der Livestream im Internet, groß gefeiert vom Deutschen Handball-Bund und Sponsor DKB, gab das erste Mal seinen Geist auf, bevor es richtig losging.

Damit ist das eingetreten, was auf keinen Fall passieren durfte: dass im Land des Europameisters nach gescheiterten Verhandlungen mit den öffentlich-rechtlichen und anderen TV-Anstalten nicht nur keine Fernsehbilder von diesem Großereignis zu sehen sind, sondern auch die Internetübertragung hakt. Das ist peinlich für die DKB und die Plattform Youtube, weil ein reibungsloser Livestream zugesichert wurde. Und es wird zurückfallen auf den nationalen und internationalen Handball-Verband, weil nun wieder das Kernproblem auf den Tisch kommt: warum es niemand geschafft hat, eine anständige Übertragung zu gewährleisten. Mag sein, dass der 20-minütige Aussetzer einmalig bleibt, aber die Lust auf die WM ist jetzt schon getrübt, zumal der Livestream extrem minimalistisch daherkam – selbst mit Bild.

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