Kommentar zum KSV: Rückenwind für den Alltag

Florian Hagemann über den KSV Hessen

Kassel hat einen bemerkenswerten Pokalabend erlebt. Der KSV Hessen hat zwar 0:2 gegen Hannover verloren, aber viele Sympathien gewonnen. Ein Kommentar von Florian Hagemann.

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Was bleibt von diesem Pokalabend des Fußball-Regionalligisten KSV Hessen Kassel gegen den drei Klassen höher spielenden Bundesligisten Hannover 96? Respekt, Anerkennung, Applaus für eine Mannschaft, die mit Leidenschaft gekämpft, mit viel Disziplin und vom Trainer verordneter Spielintelligenz dagegengehalten und den Favoriten mindestens geärgert hat. Das sollten auch die KSV-Spieler mitnehmen aus dieser Partie – bei all der Enttäuschung, dass es am Ende trotzdem nicht gereicht hat, einen Pokal-Coup zu landen.

Sie haben ihre Chance genutzt und Werbung in eigener Sache betrieben. Die Kulisse konnte dabei nicht besser sein: 18 500 Zuschauer im ausverkauften Auestadion – auch die Kasseler an sich haben bewiesen, dass sie fähig sind, einen gelungenen Rahmen für ein Fußballspiel zu bieten.

Was all das wert ist, wird sich am kommenden Freitag zeigen, wenn Aufsteiger Steinbach ins Auestadion kommt. Dann lässt allein schon der Name des Gegners erkennen, dass der Alltag einkehrt bei den Löwen. Dann wird sich zeigen, ob die Besucher gewillt sind, ihre Zufriedenheit aus den Festspielwochen in langfristige Unterstützung umzumünzen. Verdient hätte es diese Mannschaft nach ihren jüngsten Auftritten.

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