Kommentar zum Lizenzentzug des HSV Hamburg: Hart, aber überfällig

Handball-Bundesligist HSV Hamburg bekommt für die nächste Saison keine Lizenz mehr. Lesen Sie dazu einen Kommentar von Robin Lipke:

Das Ende war absehbar. Die Handballprofis des HSV Hamburg haben nicht ohne Grund in den vergangenen Wochen den Verein fast schon fluchtartig verlassen. Rette sich, wer kann! Die Entscheidung des Ligaverbandes gibt ihnen Recht: Dem Klub wird die Lizenz zum Saisonende entzogen. Vermutlich wird der Spielbetrieb sofort eingestellt.

Das Urteil ist hart, aber überfällig. Die Hanseaten sind Wiederholungstäter. Bereits vor zwei Jahren hatten sie erst in letzter Sekunde die Spielberechtigung bekommen. Kurzum: Der Meister von 2011 hat auf zu großem Fuß gelebt. Die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Abhängigkeit von einem Mäzen kann mitunter ein Ritt auf der Rasierklinge sein. Zudem wurde offensichtlich gemauschelt.

Damit sorgte der HSV für Chaos - im eigenen Laden und in der kompletten Bundesliga. Wie gesagt: nicht zum ersten Mal. Von daher ist es richtig, den Klub auszuschließen. Ein Ende mit Schrecken. Wobei der Schrecken schon viel zu lange gedauert hat.

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